Mittwoch, 8. März 2017

rote nelken


ich wollte ja den mams hier eigentlich aussen vor lassen, aber manchmal...
 
in meiner (ost)-kindheit war muttertag kein besonders grosses thema. der frau wurde stattdessen am 8.3., dem internationalen frauentag, gehuldigt. da bastelten die kinder, die maenner brachten rote nelken und alle zusammen machten der mutti einen schoenen tag. finde ich auch viel sinnvoller als am muttertag, der ist schliesslich immer sonntag. sonntag brauche ich niemanden der mir fruehstueck macht oder was abnimmt, da habe ich eh zeit zum ausschlafen und es mir gemuetlich machen.
 
so habe ich mir schon vor laengerem ausbedungen, dass mann und kind mir am frauentag die freude machen sollen, mich einmal, ein einziges mal im jahr, ausschlafen zu lassen, indem sie beide leise aufstehen, sich fertig machen und zu schule und arbeit verschwinden, waehrend ich noch ein stuendchen weiterschlafen kann. sonst laeuft es naemlich so, dass ich als erste aufstehe, dann das kind wecke etc, und der mann noch weiterschlaeft. was auch ok ist, ich muss ja eh zur arbeit, aber einmal im jahr waere halt schoen. und war auch zugesagt. dachte ich. gestern abend jedoch:
 

/me: so, mann, morgen weckste also leise das kind und ihr lasst mich schlafen. klamotten liegen schon draussen.
/mams: was??!
/me: frauentag!
/mams: hae?
/me: ihr habt mir versprochen, am frauentag darf ich ausschlafen.
/mams: wie, morgen? warum nicht am muttertag?
/me: muttertag ist sonntag, da kann ich eh ausschlafen!
/mams: neee das geht nicht. dann kommen wir zu spaet!
/me: wieso kommt ihr zu spaet? du musst doch nur puenktlich aufstehen.
/mams: ich bringe stattdessen das kind naechste woche JEDEN TAG zur schule! (teflontaktik: nicht wiedersprechen, stattdessen irgendwas anderes sagen. macht mich irre.)
/me: das nuetzt mir ueberhaupt gar nichts, wenn ich dann trotzdem frueh aufstehen und kind fertigmachen muss. morgen!!
/mams: das musst du mir frueher sagen!
/me: das war schon lange ausgemacht.
/mams: nein, kann ich mich nicht dran erinnern.
/me: ey ich will doch nur 1x im jahr ausschlafen. EIN MAL!
/mams: *guckt fernsehen* (kopf in den sand-technik, macht mich auch irre)
/me: wtf...?! *kopfschuettelnd ab, geht wodka trinken und ins bett*
 
raten Sie wer heute frueh weitergeschlafen hat, waehrend ich das kind... ach egal.
frauentag. AM ARSCH EY!!
 
alkoholfasten genauso. ich mach mir heut abend nen prosecco auf und tagtraeume mich auf die karibikinsel zum h.
 
 

Freitag, 3. März 2017

far far away

h. weilt auf einer idyllischen karibikinsel. nur fuer zwei wochen, aber irgendwie fuehle ich mich trotzdem ganz schoen allein. wir sehen uns zwar nur maximal 2x im monat, aber die kleinen mailmessages, die taeglich hin- und hergehen, meist belanglos, oft sexgeladen, aber immer eine willkommene unterbrechung des schnoeden alltags, die vermisse ich schon.


im vorfeld entspann sich eine schoene mailkommunikation, bei der es darum ging, ob wir uns vor dem urlaub noch zu treffen schaffen oder nicht, da er voll im stress war (man muss dazu wissen, er verwendet nie smilies):


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>>> hast Du da ueberhaupt die nerven fuern date?
>>> wobei - was frag ich, da ticken maenner eh anders.



>> ja, sollte ich mit dem flugzeug abstürzen, will ich doch nicht
>> ungefickt in den himmel kommen
 

> Kannste eh knicken mit abstuerzen, ich will naemlich auch nicht
> den rest meiner tage ungefickt bleiben.


Das ist ja mal eine wortmalerische form zuneigung auszudrücken......daher heute mit .-)
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Ich zucke ja immer noch zusammen und denke mir "scheisse, erwischt", wenn so worte wie "zuneigung" ins spiel kommen.
so ein quatsch ey. was soll es denn sonst sein, wenn es ueber ein jahrzehnt hinweg, mit nahezu taeglichem getexte....? da kann man ja wohl kaum noch von seriellem ONS sprechen.
trotzdem. ich fuehle mich erwischt. und sitze bei jedem lesen erneut laechelnd vor dem bildschirm. weil die zuneigung ja doch nicht nur einseitig zu sein scheint.

Freitag, 24. Februar 2017

und dann...

...am selben abend noch an dem ich den letzten post schrieb, ein date, nicht im office, sondern in der wohnung. eine bommel-session mit allem drin drum und dran, die sich anfuehlte, als waere sie direkt aus meinen gedanken gelesen worden (oder aus diesem blog O.O ).


koennte ich auch mal verbloggen, bin heute aber einfach nur unfuckingfassbar happy und grinse loecher in die luft starrend vor mich hin.

Donnerstag, 23. Februar 2017

wie ich mal wieder keinen arschvoll bekam, bzw andererseits doch

eine ganze weile haben wir uns nicht gesehen, viel zu lange, fast einen monat? die letzte zeit war gepraegt von hektik und stress. heute habe ich aber frueher schluss machen koennen, so dass ich mich ganz in ruhe vorbereiten und in stimmung kommen kann. reinigen, duschen, rasieren, frisieren, naegel lackieren, zaehneputzen, makeup (alles andere als dezent)...


zwischendurch benutze ich den magic wand. immer nur kurz. auf gar keinen fall bis ich komme. ist schliesslich verboten. will ich auch gar nicht. ich heize mich einfach hoch. als ich mich fertig mache und strapsguertel und nylons anziehe, bin ich schon feucht wie sonstwas. ich entscheide mich dafuer, gleich das latexoberteil anzuziehen, schnappe mir mein klamottenkoefferchen und den traeger bier und fahre zum office.


dort angekommen das immer gleiche prozedere: waehrend er die office-tuer abschliesst, lege ich koffer und jacke ab. dann knie ich mich vor ihn, oeffne seine hose, befreie seinen schwanz und starte das blowjob-intro. je nachdem, weie gestresst ich vorher bin, brauche ich erstmal ein wenig, um in stimmung zu kommen. heute hatte ich zeit und ruhe und bin spitz wie nachbars lumpi, kann also gleich mit allem herzblut und aller geilheit loslegen. saugen, lecken, hoch und runter, die prallen eier nicht vergessen, ich bin sofort voll drin und merke, wie ich immer mehr in den flow komme.

er laesst mich erstmal einfach machen und geniesst. irgendwann greift er mir in den nacken und schiebt mir seinen schwanz bis zum anschlag in den hals. ich bekomme keine luft, das hasse ich, atemreduktionsspiele sind rein gar nichts fuer mich. aber er haelt fest. und streichelt dabei mit den fingern ganz leicht meinen hals. als ich denke ich kann nicht mehr laesst er los, ich habe kurz zeit zum dreimal tief luft holen, dann wiederholt sich das spiel. unloesbarer griff im nacken, zwei finger streicheln weich meinen hals... diese gegensaetze... und die anstrengung, nicht zu wuergen und nicht panisch zu werden. meine haende krallen sich in seine oberschenkel, versuchen ihn wegzuschieben, ich brauche luft!... da laesst er los, nochmal drei tiefe luftzuege fuer mich, nochmal schwanz rein bis anschlag. aber nur kurz. dann nimmt er meinen kopf in beide haende und fickt mich noch kurz hart in den mund, bevor er von mir ablaesst, in meine haare greift und mich zu sich hoch zieht.


ich schwanke und keuche ein wenig. "alles klar?" grinst er. "klar!" grinse ich selig zurueck. "ok, zieh andere schuhe an" (ich habe noch die nicht so hohen strassenheels an, da ich mit 12cm absatz nicht auto fahren kann). waehrend ich die schuhe anziehe, sehe ich die reitgerte aus seiner tasche gucken. juhuuu!! da habe ich mich soo lange mal wieder drauf gefreut!


nachdem ich die high heels anhabe, greifft er mir in die haare und zerrt mich zum sofa. ich lieeeebe das, so an den haaren herumgefuehrt zu werden und finde es total schade, dass er das nicht oefter macht. heute passt irgendwie alles... vor dem sofa laesst er mich nochmal niederknieen und fickt meinen mund tief und fest, bevor er mich hochzieht, meinen rock hochschiebt und mich auf das sofa knien laesst, oberkoerper auf der lehne abgelegt, haende auf die arschbacken. mit einer bewegung dringt er in meine pussy, faengt an mich zu ficken und ich hoere das schmunzeln in seiner stimme, als er sagt "immer wieder schoen, nichts macht dich so nass, wie ordentlich tief in den mund gefickt zu werden."
ja, scheint so zu sein ^^


eine weile fickt er mich einfach, mal weich verspielt, nur mit der eichel eindringend, mal tief und intensiv. dann hoert er auf. "komm mit!" wieder der griff in die haare, ich will schon in die knie gehen, aber nein - ich muss mich nur buecken, er schiebt mir seinen schwanz in den mund und marschiert los. ich muss irgendwie folgen in dieser haltung und mit schwanz im mund, bzw eher nebenhertrippeln.


vor den schreibtisch hat er einen der geliebten strafbockersetzenden hocker gestellt. "zieh den rock aus und dann rauf mit dir da!" ich setze mich rittlings darauf, und lege meinen oberkoerper baeuchlings auf die sitzflaeche, der hintern haengt leicht ueber, so dass ich rundum bequem zugaenglich bin. die heels kann ich in den querstreben einhaken, sehr prakisch und wahrscheinlich auch ein schoener anblick mit rotem latexoberteil und roten high heels sowie schwarzen strapsen und nylons. er kommt um den hocker herum, fickt meinen mund: "gut, dann wollen wir doch mal sehen, wie es um deine heutige arschgeilheit bestellt ist!" "hmm", nuschele ich, als er zu meiner kehrseite wechselt.


in dem moment erfuellt lautes, daemonisches lachen den raum und ich falle vor schreck fast vom hocker. es ist aber nur sein telefonklingeln. er geht ran und faengt an zu telefonieren. na gut, denke ich, habe ich erstmal pause. aber weit gefehlt. er stellt sich hinter mich und schiebt mir ohne ankuendigung und ohne viel federlesens mitten waehrend des telefonierens seinen schwanz in den arsch. aua... ich beisse in meinen unterarm um nicht laut loszustoehnen, was soll der telefonpartner denken... als er seinen schwanz komplett versenkt hat, faengt er langsam an, mich zu ficken. seine freie hand liegt warm auf meinem ruecken. nach ein paar stoessen wird es erst angenehm, dann geil. ich beisse weiter in meinen unterarm um leise zu bleiben. nun will das stoehnen aber vor geilheit heraus.


er telefoniert souveraen weiter. nur ein ganz leichtes vibrato in der stimme und ein etwas angetrengteres atmen als normal sind zu merken. ich lasse meinen hintern kreisen, so weit es mir in der position moeglich ist, und geniesse, geniesse, geniesse. "du, ich bin eigentlich grad in ner besprechung, ich rufe spaeter zurueck", beendet er nach einer weile endlich das telefonat und legt das telefon weg. "ok, ich wuerde mal sagen, da ist heute jemand wirklich arschgeil!", sagt er, greift sich meine hueften und beginnt meinen hintern aufs heftigste durchzuvoegeln. "ich hoere nichts!?" - "jaa, bin ich", keuche ich. "was bist Du?" - "arschgeil! aber wie!!"


eine weile fickt er mich abwechselnd in arsch und moese, ich keuche und stoehne vor mich und klammere mich an dem wackelnden hocker fest, das wird morgen wieder muskelkater geben, aber das ist es absolut wert. die ganze welt scheint nur noch aus arsch, muschi und schwanz zu bestehen. irgendwann macht er ein paeuschen, um einen schluck zu trinken.


"rueber zum sofa", sagt er, setzt sich mit bierchen in der hand auf ebendieses und deutet auf seinen schwanz, ueber welchen ich mich vor ihm kniend hingebungsvoll hermache, immerhin hatte er bis jetzt die ganze arbeit. ich liebe diesen schwanz. und zwischendurch immer wieder seine hand auf meinem kopf, die ihn mir bis anschlag in den rachen schiebt. "machs dir selber", sagt er, und ich lege eine hand zwischen meine beine und fange an, mich zu wichsen ... scheiss ressourcenkonflikt, ich kann mich nur auf eins von beiden adaequat konzentrieren.


"ok, knie dich da rauf", deutet er auf die sofalehne. yeah. ich kniee auf der lehne und er drueckt meinen oberkoerper runter auf die sitzflaeche, so dass mein hintern wohlpositioniert fuer ihn in die luft ragt. er fickt tief meine muschi, aber irgendwie stimmt der winkel nicht ganz und ich bin zu feucht. "wichs dich weiter", sagt er, aber ich fuehle mich irgendwie eh schon etwas wund, irgendwie wird das nichts. "kannst Du bitte noch ein bisschen meinen arsch ficken?", frage ich. "klar, aber erst...", kommt er zur sitzflaeche, zerrt meinen kopf hoch und fickt meinen mund genauso hart wie eben meine muschi, dann nimmt er sich wieder meinen hintern vor, sein schwanz rutsch ganz leicht hinein. ich schiebe zusaetzlich zwei finger in meine pussy und spuere ihn meinen arsch ficken, alles ist geilheit und kurz danach fegt mich der orgasmus weg... das scheint ihn zu triggern, ich merke im dunst meiner eigenen wellen, wie er anfaengt zu stoehnen, wie sein schwanz nochmal diese kleinigkeit groesser zu werden scheint zum schluss und nochmal tiefer einzudringen scheint, und meine haende krallen sich ins sofa und seine in meine hueften als er "ich spritz dich voll" stoehnt und mit ein paar harten letzten stoessen in mir kommt.


"uuuuff ... das war eigentlich nicht so geplant ... ", sagt er, als er sich noch kurz weich und langsam in mir weiterbewegt, bevor er sich aus mir zurueckzieht. ich hopse vom sofa und lecke ihn sauber. "war aber geil", sage ich ... nicht ohne einen bedauernden blick auf die gerte zu werfen.


"ich denk mir ja vorher immer ein drehbuch aus, aber dann bin ich so horny...", meint er, als wir danach auf dem sofa sutzen und bier trinken. "ach naja", sag ich - "hamwa wieder nen grund fuers naechste mal!"

Freitag, 6. Januar 2017

lebenszeichen


lange, lange nichts geschrieben. nicht aus dem grunde, dass nichts passiert. aber immer, wenn hier etwas passiert ist, passierten "draussen" gleichzeitig so viele andere wichtigere dinge, dass mir das geschreibsel ueber irgendwelche sexepisoden mit immer dem selben kerl jeweils komplett irrelevant und ueberfluessig, aufzuschreiben, vorkamen.

dazu aus dauermuedigkeit wegen ungewohnten fruehaufstehens (ich habe neuerdings ein schulkind und knabbere immer noch sehr an diesem fruehaufstehscheiss) entstandener motivationsmangel.


insgesamt ist das verhaeltnis zu h. irgendwie wieder ... hmmm ... inniger, naeher geworden, es ist mehr gefuehl drin, zumindest kommt es mir so vor. hauptanteil daran hat eine nacht im sommer.

h. wollte mal wieder eine session auf extasy haben. ich machte ihn darauf aufmerksam, dass das eigentlich nie klappt - auf e kommt man in empathischen schmusemodus und nicht auf die idee, irgendwelche anstrengenden fesseleien oder verhauereien zu praktizieren oder sich in irgendwelche latexcatsuits zu pellen.


egal, seis drum, einen versuch war es auf jeden fall wert. ich organisierte mir eine freie nacht (da ist es mit ein paar stunden nicht getan), wir trafen uns abends bei ihm.

der anfang ist routine, ich knie mich vor ihn und begruesse ihn mit einem blow job. allerdings laesst er mich nur kurz machen, dann teilen wir ein e, und er heisst mich umziehen (latexoberteil, struempfe, high heels) und hinauf ins schlafzimmer gehen, wo er mich mit gespreizten armen und beinen mit den schoenen, breiten ledermanschetten ans bett fesselt. vorfreude de luxe :))
dann laesst er mich allein und geht erstmal duschen.


da ich grundsaetzlich nuechtern bei ihm erscheine (deep throat ist angenehmer, wenn man sich keine gedanken machen muss, wass passiert, wenn man wuergen muss), knallt das e relativ bald rein.


und wie.


es beginnt mit gesteigertem muskeltonus und verstaerkung der positiven gefuehle. da mein gefuehl gerade geilheit und vorfreude ist, versuche ich mich zu entspannen und bewege den hintern hin und her, um bei gespreizten schenkeln wenigstens ein bisschen reibung auf die muschi zu bekommen. es klappt so lala, macht aber nichts, ich merke, dass ich trotzdem in nullkommanix megafeucht bin. ich liege also grinsend in bett, warte und geniesse, merke aber auch, dass die dinger heftig sind. mal sehen.


kurz darauf schnauft h. die treppe zum schlafzimmer hinauf. "uff", sagt er "auweia", dann fuddelt er meine manschetten auf, laesst sich neben mich aufs bett fallen und zieht mich an sich. "ohmannomann....", sagt er. "jupp. krass.", antworte ich, dann ist erstmal jeder eine weile mit sich selbst beschaeftigt. ich beobachte zum beispiel fasziniert die nachttischlampe, die sich an ihrem flexiblen halter wie eine schlange hin- und herzuwinden scheint.


irgendwann wird es etwas besser und der kopf etwas klarer. bei ihm scheinbar auch. er nimmt meine hand, legt sie auf seinen schwanz: "komm, fass mich mal ein bisschen an."
ich nehme dass "bisschen" wohl zu woertlich und streichele eher verpeilt herum als irgendwas sinnvolles zu bewirken, so dass er sich aufrichtet und mich anschaut: "ich zeig dir mal was. guck mal. das bist du...", und ganz sanft anfaengt, meine pussy zu streicheln. dort allerdings ueberrascht ihn die feuchtheit: "oh! ok...", sagt er, greift meine haare, zieht meinen kopf zu seinem schwanz und laesst sich in form blasen, dreht mich um und dringt doggy in mich ein.


nach kurzer zeit merken wir aber beide die nachteile der e: einerseits macht sie totales herzrasen, andererseits kommt sie in wellen, so dass man sich alle 15 minuten abwechselnd zwischen stocknuechtern und wie auf LSD fuehlt. mir ist das zu anstrengend, meinem metabolismus hilft dann alkohol. ein vorsorglich mitgebrachter wodkaflachmann glaettet bei mir die wogen, so dass ich mich einfach angenehm drauf und rundum gluecklich fuehle ohne das herzjagen und rauf und runter.

h. findet alkohol mit e zu riskant und entscheidet sich stattdessen fuer eine viagra, was ich ja persoenlich fuer das waghalsigere unternehmen halte, aber ok, jedem das seine.


da ausschweifendes voegeln, geschweigedenn irgendwas mit sm, in unserem zustand viel zu anstrengend ist, beginnt jetzt ein absoluter kuschelmarathon, nur unterbrochen von kleinen pausen, in denen ich den dank viagra leicht zu aktivierenden schwanz immer mal wieder kurz irgendwo reingeschoben bekomme - bis wieder pause und kuscheln angesagt ist.

aber WAS fuer kuscheln!! da wir eigentlich nie im bett voegeln und sowieso immer nur einen begrenzten zeitrahmen haben, kommt das sonst nicht vor. so loeffeln wir stundenlang einer den anderen und geniessen haut an haut, die antennen komplett auf den anderen ausgerichtet. ich liebe seine haende auf meinem koerper. ich streichle eher, er ist mehr so der handaufleger. ich koennte zerfliessen, wenn er seine haende einfach mit leichtem druck auf irgendeine koerperstelle legt. das funktioniert auch beim sex, zb. wenn ich ihm einen blase und er mir die hand auf den kopf legt, oder wenn er mich von hinten nimmt und mir dabei eine hand auf den ruecken legt... als wenn ein kribbeln von der stelle ausginge. und jetzt, so aneinandergeschmiegt und ohne weitere ablenkungen, kann ich das noch viel mehr geniessen, seine haende sind ueberall mal und es ist, als wenn sie jeweils einen abdruck hinterlassen, der nachglueht. ich wuerde am liebsten in ihn reinkriechen. zwischendurch sagt er mir immer wieder, waehrend er mich an sich ranzieht, ich solle bescheid sagen, wenns mir zu eng wird.... ich lache nur leise in mich hinein. wie koennte es das? ich bin einfach gluecklich.

nur sein puls, der immer noch irgendwo bei 150 oder so liegt, macht mir sorgen... ich kontrolliere immer mal unauffaellig, denke mir aber, den notruf kann ich im notfall auch so noch waehlen.
ist aber nicht noetig. stattdessen haben wir am naechsten morgen ungefaehr 14 stunden kuscheln hinter uns, was nahelegt, dass das auch einfach mal dran gewesen ist.

der hangover am naechsten tag und auch noch am tag darauf ist heftig, auf beiden seiten, und fuer mich wird es mit ziemlicher sicherheit die letzte e in meinem leben gewesen sein. keine ahnung, wie man das frueher jedes wochenende konnte - jetzt geht es definitiv nicht mehr.

aber das war es so was von wert.

seitdem, jedenfalls, ist es irgendwie... naeher. nur so in kleinigkeiten, wie ein kleiner streichler beim vorbeigehen, wenn ich mich umziehe, eine erhoehte mailfrequenz, winzige gesten, aber einfach nur schoen. und deswegen schliesse ich mich der frau morphine an, wenn sie sagt, dass doch jetzt einfach erstmal alles so bleiben kann, wie es ist.

bis auf die tatsache, dass ich 2016 schon wieder keine gerte ueber den hintern gezogen bekam - aber das ist wieder eine andere geschichte.

Freitag, 22. April 2016

shootingsonntag - II

"so, jetzt stellt euch mal beide dorthin; M, du stehst, moya, du kniest dich vor sie".
ok, es geht also los. ich knie mich vor M. "fass sie an!". ich lege ihr die haende auf die hueften. sie lacht mich an. "kannst mich ruhig anfassen", sagt sie, nimmt meine haende und packt sie auf ihre brueste. sicherlich spuert sie, dass die leicht zittern. ich bemuehe mich um haltung und koerperspannung.






T beginnt darueber zu philosohieren, dass M mich nun bestimmt 'umdrehen' wuerde, M sagt, sie kann keine umdrehen, die das nicht will, H sagt, es waere sowieso nicht relevant, was ich woelle, sondern was er sage - so geht das eine weile, alle reden in der 3. person ueber mich, bis ich irgendwann lachend herausplatze: "ihr wisst aber schon, dass ich euch hoeren kann?!"


lachen macht alles ein bisschen lockerer, ab jetzt lachen wir sehr viel. die posen, die uns H einnehmen laesst, beinhalten immer mehr naehe. zwischendurch immer einen schluck wein und ein outfitwechsel, M zieht einen schwarzen catsuit an.

dann wird ein sofa vor den backdrop gestellt, auf dem kann man natuerlich noch viel schoener zu zweit posen. zwischendurch fragen mich immer alle, ob alles ok ist, was mich ein wenig nervt. wenn was nicht ok ist, sage ich das schon. ausserdem kann ich, wenn H. dabei ist, so gut wie alles was mit mir passiert in erregung katalysieren und ich bin jetzt sowieso schon ziemlich spitz und freue mich auf die action, die da wartet, wenn das shooting vorbei ist und wir alleine sind. wenn wir in eine neue pose wechseln, streicht immer mal wie zufaellig Hs hand ueber meinen hintern und sorgt fuer dauergaensehaut.


irgendwann geht T. mit dem hund raus. ich habe gerade ein halsband um und M hat mich an der leine, zieht mich zu sich heran. wir versuchen, ernst zu schauen, brechen dann aber doch wieder in lachen aus. die chemie stimmt irgendwie ziemlich zwischen M und mir.
"kuess sie mal!", sagt H, war ja klar.
"ich glaube nicht, dass sie das will", sagt M.
"das ist egal", sagt H, und ich weiss nicht ob er das sagt, um M zu beruhigen oder um mich zu kicken. zweiteres klappt definitv, M zoegert trotzdem, also lehne ich mich zu ihr und fange einfach an.


ich habe ja seit jahren nicht gekuesst und bin voll aus der uebung. ihre kuesse sind total sanft und weich und - naja, nett aber nicht unbedingt erregend. da aber die situation drumrum sehr erregend ist, klopft mein herz doch ein wenig schneller.

wie wir da so rumknutschen, fehlt irgendwas. M bekommt als erstes heraus, was es ist: es klickt und blitzt nicht mehr.
sie dreht sich zu M, lacht verschmitzt und fragt: "na, vergisst du das fotografieren?" - H hat uns tatsaechlich total versunken angestarrt und muss sich nun auch erstmal kurz ordnen, weil ihm da wohl spontan das kopfkino durchgegangen ist :-D


dann wird die pose umgedreht, M bekommt das halsband und ich sie an die leine. sie kniet vor mir, ich greife ihr ins haar und kuesse sie, und ich muss ja mal sagen - das ist nicht unsexy.


wir genehmigen uns einen weiteren schluck wein, dann drapiert H uns wieder auf das sofa. in die 69. M unten, ich oben. ich bin jetzt schwer im nachteil - Ms catsuit ist im schritt geschlossen, waehrend sie die nackten tatsachen direkt vor dem gesicht hat. sie streichelt meinen hintern, ich versuche, nicht mit dem knie vom sofa zu rutschen, den bauch einzuziehen, eine gute figur und mir ansonsten nicht zu viele gedanken zu machen. dann spuere ich ihre zunge leicht ueber meinen oberschenkel, ueber meine pobacke gleiten.


"du wuerdest sie gern lecken, was?", fragt H, und M antwortet "du machst dir keine vorstellung. es ist wie eine verbotene frucht, zum greifen nah und doch nicht verfuegbar". ich sage gar nichts, weil ich gar nicht weiss, ob ich das wollen wuerde oder nicht und ueberhaupt. "mach doch einfach", sagt H. "ich weiss nicht ob das fuer sie ok ist", sagt M. "es ist fuer sie ok wenn ich sage dass es ok ist - wenn du willst frag sie doch einfach."

stille. haende, die ueber meinen hintern streicheln. "ok. soll ich dich lecken?", fragt M mich schliesslich.


"wenn du willst?", nuschele ich, kuschele mich mit dem gesicht in ihren schritt, harre der dinge, die da kommen werden... und dann spuere ihre zunge, erstmal sehr vorsichtig erkundend, dann forscher ... es ist wieder, nunja - "nett". die situation an sich, das wissen, dass H zuschaut, macht mich schon an, aber ich stelle mal wieder fest - lecken ist einfach nuescht fuer mich. ich hatte ja fast erwartet, dass da jetzt der grosse wow-effekt kommt, man sagt ja immer, frauen koennten das besser, weil sie wuessten, wie sich das anfuehlt. aber ich finde gelecktwerden einfach total langweilig.


ich weiss gar nicht mehr, wie wir aus der situation wieder rausgekommen sind, aber irgendwie sitzen wir danach auf dem sofa, grinsen und mir ist ziemlich warm. in dem moment kommt auch T mit dem hund wieder.

"du hast das beste verpasst!", sagt H.
"hast du sie umgedreht?", fragt T.
"es war keine vergewaltigung!" sagt M.
"mir ist warm", sage ich.


wir ueberspielen die fotos, erzaehlen und trinken noch ein wenig, T versucht immer weiter, einen vierer herbeizuquatschen, H geht nicht drauf ein. M zieht sich wieder an, ich bin immer noch in struempfen und strapsen. irgendwann fragt M: "ach, spielt ihr jetzt noch? deswegen hast du noch die klamotten an? oh, dann werden wir euch mal allein lassen".


ich strahle sie dankbar an. wir verabschieden uns alle, H bringt beide noch raus und schliesst die officetuer wieder ab. dann sind wir allein. endlich...


tja, was ist das fazit - maenner sind mir definitiv lieber und lecken ist doof, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, doch auch mal zu dritt zu spielen, wogegen ich bisher ja eher bedenken hatte.

Donnerstag, 21. April 2016

shootingsonntag

der Andere (ich schreib jetzt einfach mal H., das liest sich besser) fotografiert ja gern und gut. besonders gern natuerlich perverse frauen. am liebsten zwei davon. warum nicht, dachte ich, und setzte auf den einschlaegigen plattform eine anzeige zwecks modelsuche auf.


es meldete sich ein paerchen, das eh grad auf der suche nach nem fotografen ist um fetisch-fotos fuer sie zu machen. wir texteten ein wenig hin und her, sie erwaehnten, dass sie gern swingen und auch ein partnertausch-paerchen suchen, und dass sie (M) auch mit der richtigen frau bi ist. ich wiegelte das erstmal ab, partnertausch ist jetzt nicht so recht meine intention und H.s auch eher nicht. wobei er sich natuerlich die finger danach lecken wuerde, ein wenig ffm-action zu haben - aber welcher mann haette das nicht ;) jedenfalls konnte ich mir vorstellen, in welche richtung H das shooting zu lenken versuchen wuerde und mir war nicht klar, ob ich das will oder nicht. aber ich bin ja neugierig.


so verabredeten wir uns also an einem fruehen sonntagnachmittag zum kaffeetrinken mit der option, bei gegenseitiger sympathie gleich ins office zu fahren, um dort ein wenig zu shooten.


es war erstmal ziemlich strange. als ich im cafe ankam, waren das paerchen (M und T) sowie H schon da. ich stellte mich den beiden erstmal vor und dann begruesste ich mit einer ziemlich ungelenken kurzen umarmung H. - wie begruesst man denn jemanden in der oeffentlichkeit, vor dem man sonst zur begruessung in die knie geht, seine hose oeffnet und seinen schwanz in den mund nimmt? ^^
ausserdem war es komisch, ihn so mitten am tag zu sehen. ich glaube, das hatten wir auch noch nie.
das gespraech war ganz nett, zum glueck musste ich nicht viel sagen, die maenner haben ein ordentliches mitteilungsbeduerfnis. ein weiterer eisbrecher war der kleine hund, den die beiden dabeihatten, und der seelig auf H.s fuessen schlief.


M hat ein absolut umwerfendes, offenes und suesses laecheln und wir grinsten uns die meiste zeit einfach an.


nach dem kaffee schauten sich alle ein bisschen unschluessig an, bis T sagte: "und, gehen wir fotos machen?" - "jup", antworteten alle sinngemaess, und damit keiner irgendwelchen autos in unbekannte gegenden folgen muss, fuhr ich kurzerhand mit M in meinem und H mit T in dessen auto zum office.


dort angekommen, packten wir maedels erstmal unsere fetisch-klamotten aus. H begutachtete Ms latexzeug und suchte ihr das erste outfit heraus. "du in schwarz, und du", dabei wendete er sich an mich,  "du in rot, das gibt einen super kontrast."


T fuhr nochmal kurz los, bier und wein von der tankstelle holen. H bereitete kamera und licht vor. M und ich standen etwas unschluessig im raum herum, bis sie einfach anfing, sich umzuziehen. naja gut, zog ich mich also auch um. eigentlich wollte ich mich in den roten catsuit pellen, H wollte dann aber doch lieber rote struempfe und strapse - "ich will deinen arsch sehen".


na gut. gerne :)





ich merkte schon beim anziehen, dass ich ziemlich nervoes und ganz schoen zittrig war. vor lauter tatterich bekam ich kaum den lippenstift akkurat aufgetragen. da half es ein wenig, dass H meinte, er waere dann jetzt doch etwas nervoes. M. fragte, warum denn ER nervoes waere? nun, an den fotografen wuerden ja auch hohe erwartungen gestellt und die muesse er ja nun auch erstmal erfuellen. stimmt - daran hatte ich gar nicht gedacht ^^


kurze zeit spaeter standen M und ich umgezogen und geschminkt im office. sie in schwarz, latexkleidchen mit armstulpen, ich in rot - struempfe, strapse, oberteil. H. machte erstmal ein paar warmwerdefotos von M, ich stand in der gegend herum und wusste nicht so recht wohin mit mir und meinen armen.


da traf T wieder ein mit bier und wein. M und ich machten uns ueber den wein her, in angespannten situationen kann alkohol ja nie schaden, vor allem wenn man untenrum entbloesst zwischen lauter angezogenen leuten steht (M hatte ja immerhin ein kleidchen an).


H machte sich ein bier auf, prostete in die runde und sagte: "es ist sonntag, ich habe ein bier in der hand und zwei maedels in latex in meinem office zu stehen. besser kanns doch eigentlich nicht werden!"


... wurde es aber ... :)