Donnerstag, 23. Mai 2019

surprises de luxe - needles and pins / epilog

... so langsam leert sich die location, da es schon nach 1 ist und am naechsten tag, am selben ort, noch ein geburtstag mit einer sehr grossen schnittmenge der anwesenden partygaeste gefeiert werden wird, und auch ich komme so langsam wieder ein wenig runter.

jedoch - das war ja noch nicht alles, eine sache steht noch aus ...

achtung: wer ein problem mit (injektions)nadeln hat, sollte hier lieber nicht weiterlesen

wir stehen bei R., dem bekannten meines mannes, der sich mit den nadeln auskennt, und plaudern. das mit den nadeln habe ich fuer diesen abend aufgrund der spaeten stunde eigentlich schon ad acta gelegt, genau wie mir schon klar geworden ist, dass wir die schlaginstrumente umsonst mitgeschleppt haben.
da schaut R. mich unvermittelt an und fragt: "wollen wir dann mal?" - "jetzt noch?!", gebe ich zurueck, "ist es jetzt nicht schon etwas spaet?" - "noe", findet R., und "ok, na dann...." antworte ich, moeglichst gelassen, allerdings immer noch keine ahnung habend, was mich jetzt erwartet und ob ich das wirklich will. da R., wie mir mein mann versichert hat, aber wirklich weiss, was er da tut und der einzige ist, in dessen haende er mich zum ausprobieren geben wuerde, und ich wahrscheinlich diese gelegenheit so bald nicht wieder bekommen werde, ist kneifen keine option.

so marschieren wir zum zweiten mal an diesem abend in den keller: R., seine frau, mein mann und ich. R. hat zwei koefferchen dabei mit einer wirklich umfangreichen ausstattung an einweghandschuhen, desinfektionszeug, sterilen tupfern, pflastern, natuerlich jede menge injektionsnadeln unterschiedlicher laengen und dicken und noch diversem anderen zeug. ich bin beeindruckt. und ein wenig eingeschuechtert. "wo wollen wir denn?", fragt er, waehrend er sie haende desinfiziert und einweghandschuhe anzieht. "brueste? ruecken?"
oh je. woher soll ich denn das wissen, ich habe so was noch nie gemacht? ich denke aber, dass ich am ruecken etwas unempfindlicher bin und weiss auch nicht, ob ich da nun wirklich zuschauen will. ich entscheide mich also fuer ruecken. R. bedeutet mir, mich rittlings auf einen stuhl zu setzen und mein oberteil auszuziehen.

und dann geht es los. ich sitze bequem, habe die arme vor mir auf der stuhllehne verschraenkt. R. rueckt mit einem stuhl sehr nah an mich heran. dann bekomme ich erstmal einen megaschreck - er besprueht meinen ruecken zunaechst mit ordentlich desinfektionslösung. und weil das zeug draussen im auto stand, ist es verdammt kalt. "ja, das ist eigentlich auch das fieseste daran", lacht er. grrr.

dann setzt er auf meiner schulter die erste nadel. hm. eigentlich merke ich gar nichts. "das sind die kleinsten", sagt er. "ok", sage ich, und "hm." zumindest kann ich mich jetzt ein bisschen mehr entspannen, es ist zumindest schonmal nicht furchtbar. ich schliesse die augen und konzentriere mich nur auf mich, seine haende auf meinem ruecken und was ich so spuere. mein herr und R.s frau schauen zu. "sie scheint ja relativ unbeeindruckt", meint mein mann, und tatsaechlich ist es bisher nicht so, dass ich die nadeln wirklich spuere. es ist einfach nur angenehm, wie an mir rumgebastelt wird.

"gut, dann nehmen wir jetzt mal groessere", befindet R., der mit der ersten nadelreihe (7 stueck, sehe ich spaeter auf fotos), fertig ist. und die spuere ich jetzt auch. sie tun nicht weh, aber ich merke deutlich den pieks, und wie sie unter die haut gehen. und es ist .... faszinierend. elektrisierend. und: es ist sehr sehr nah. von den groesseren nadeln bekomme ich eine reihe von sechs stueck gestochen. zwischendurch wird immer wirder desinfiziert, und mein mann und R.s frau werden zurechtgewiesen, nicht so laut zu quatschen. stimmt, das ganze ist ziemlich meditativ...
"und?", werde ich gefragt. - "es ist total angenehm, aber wirklich viel merke ich auch bei denen nicht", sage ich. "ooookay", sagt R., "dann probieren wir mal die hier."

und die merke ich dann tatsaechlich. es ist ein nicht allzustarker schmerz, eher ein druck, als sich die kanuele unter die haut schiebt. "ja! die merke ich jetzt!", freue ich mich, und "wow. das macht echt nicht jeder mit. das ist auch das dickste, was ich habe - 0,6mm.", antwortet R. und er setzt noch eine daneben. "die nehme ich aber nicht so oft, weil die richtige loecher machen. weiter? oder reicht's?" - "och, ein bisschen noch", sage ich.
"warte mal, hattest du nicht geburtstag?", fragt R. "ich hab da eine idee..."
"oh ja", freut sich R.s frau und kramt nach irgendetwas in den utensilienkisten. R. setzt waehrenddessen noch ein paar weitere nadeln auf der anderen seite. und dann wird irgendwas gewurschtelt. und dann... angezuendet?? haeeeee??

mein herr fotografiert das ganze kunstwerk und zeigt es mir. oookay - da wurden mir tatsaechlich zwei geburtstagskerzen auf den ruecken gesteckt. ich bin meine eigene lebende geburtagstorte ;-D
man kann damit scheinbar ziemlich kreativ sein. "weiter oder reicht?", fragt R, und "ich glaube es reicht fuers erste mal - die muessen ja auch wieder raus und es ist wahrscheinlich schon wer weiss wie spaet", finde ich.
und so wird alles wieder zurueckgebaut, nadel fuer nadel. desinfiziert, getupft, und fuer die beiden grossen nadeleinstiche gibt es sogar ein pflästerchen. auch das dauert seine seit und ich kann mich wunderschoen hereinfallen lassen. (bis auf das desinfektionsgespruehe ;) )
ich bedanke mich im anschluss total begeistert bei R. der sich sichtlich freut, dass es mir gefallen hat. wir werden das mit sicherheit bei gelegenheit nochmal ausführlicher machen.

ich bin inzwischen total geplaettet. der abend war extrem lang. und extrem aufregend. wir raeumen noch kurz auf, dann trinken wir oben noch ein bierchen zum runterkommen. und dann fahren wir zurueck ins hotel. mein kopf schwirrt von den ganzen ereignissen des abends. alles muss sich erstmal setzen. aber ich fuehle mich zutiefst gluecklich. und zufrieden. und geerdet. es ist halb vier, als wir ins bettchen fallen, das einschlafen faellt trotzdem schwer. irgendwann gelingt es nach einem weiteren absacker aber doch.

epilog

als wir am naechsten morgen aufwachen, zieht mein herr mich fest an sich und sagt mit einem warmen, liebenden laecheln: "jetzt gehoerst du MIR!"
und ich schmiege mich gluecklich an ihn und antworte "ja. fuer immer!" :)


uebrigens...

... haben wir's getan. insgesamt dreimal ja: black wedding, standesamt, kirche. wenn das kein gutes omen ist ^^

Mittwoch, 3. April 2019

intermezzo: backlog issues *

Sonntagfrueh. Wir sind allein und haben ausnahmsweise mal nichts zu tun, also kann der Tag gemuetlich starten. Du bist schon wieder wach und liest auf dem iPad, als ich aufwache. Ich kuschele mich wortlos an Dich und geniesse es, in Deiner Naehe langsam wach zu werden. Je wacher ich werde, desto mehr merke ich, wie ich Lust auf Dich bekomme. Und Du merkst es auch... Du legst das Tablet beiseite, greifst meine Hand und fuehrst sie unter die Decke zu Deinem Schwanz, der ganz eindeutig Lust auf Beruehrung hat. Die Einladung lasse ich mir nicht zweimal geben... ich schluepfe unter die Bettdecke und beginne, langsam und genuesslich Deinen Schwanz zu blasen. Ich liebe Deinen Geschmack, Deine Reaktionen, und das Gefuehl, Dich, mit Deinen Haenden in meinem Haar, ganz tief in meinem Hals zu spueren... mich macht das geil, und ich merke, wie ich sehr feucht werde.

Ich blicke zu Dir auf. "Fick mich, bitte...." - "knie dich hin", sagst Du, ich knie mich aufs Bett und Du packst mich im Nacken, drueckst meinen Oberkoerper aufs Laken und schiebst Deinen Schwanz in meine nasse Pussy. Ein paar tiefe Stoesse geniesse ich ... dann ziehst Du Dich wieder zurueck und setzt an meinem Hintern an, in den Du ohne Federlesens nicht gerade sanft eindringst.
Ich stoehne, diese Mischung aus Schmerz, Ueberwaeltigung und Geilheit ist unglaublich. Nach kurzer Zeit ist der Schmerz weg und es ist einfach nur noch geil, meinen Arsch von Dir ficken zu lassen...

Du brauchst eine kurze Verschnaufpause, und ich schmiege mich an Dich, meine Hand streichelt Deinen Schwanz. Dein Blick faellt auf das Gleitgel auf meinem Nachttisch, und dieses Schmunzeln, welches andeutet, dass Du etwas vorhast, erleuchtet Dein Gesicht.
Mein Herzschlag beschleunigt sich. Werde ich es heute herausfinden? Wie es sich anfuehlt, wenn mich Deine Hand ganz ausfuellt? Fisting steht nach wie vor ganz oben auf meiner Neugier-Liste. Noch vor zwei Schwaenzen, Verleih oder Swingerclub.

Als wir mit J. gekuschelt haben, hast Du ihre Hand genommen und darueber sinniert, dass es damit bestimmt besser ginge als mit Deiner. Diese Option ist aber voellig uninteressant fuer mich. Dass eine Frauenhand locker geht, weiss ich von den zahllosen Muttermundmassagen in der Schwangerschaft.
Ich moechte eine Maennerhand spueren. Ich moechte DICH spueren.

Du nimmst mich in den Arm, haelst mich fest und kuesst mich fordernd. Dann wandert Deine Hand auf meinem Bauch nach unten, und Du fingerst mich hart auf Deine unnachahmlich geile Art, bis das Bett nass ist. Ich grinse Dich keuchend an. Du grinst zurueck und greifst das Gleitgel.
Wir haben es bisher noch nie wirklich mit Zeit und Ruhe probiert. Das erste mal hast Du sehr schnell aufgehoert, weil Du mir nicht weh tun wolltest. Das zweite mal (mit dem Oel) ging, glaube ich, einfach zu schnell und resultierte in dem daemlichen Riss. Das dritte und letzte mal, im Hotel, war dieses komische klebrige Gel, welches irgendwie ueberhaupt nicht glitt. Heute haben wir Zeit...

Du reichst mir das Gel und schaust mich auffordernd an. Ich gebe eine grosszuegige Portion davon auf meine Hand und verteile es auf und in meiner Pussy. Du beobachtest mich, wie ich es langsam und sorgfaeltig einmassiere, um die Haut moeglichst feucht, durchblutet und dehnbar zu machen.

Als ich fertig bin, beugst Du Dich zu mir und kuesst mich sehr sanft und zaertlich. Ich schliesse die Augen, lehne mich zurueck und mache es mir bequem. Dann beginnst Du. Erst mit wenigen Fingern, wobei Dein Daumen leicht meinen Kitzler massiert. Ich geniesse vor mich hin, wie Du an meinem Laecheln bemerkst. Langsam dehnst Du weiter, und ich merke, wie sich der Druck erhoeht. Ich versuche, so weit wie moeglich zu entspannen. Du laesst Dir Zeit, ziehst Dich zwischendurch ein wenig zurueck, legst nochmal etwas Gel nach. Der Druck baut sich immer weiter auf, Stueck fuer Stueck, schon denke ich, es wird doch zu viel... doch dann, dann bist Du drin. und es fuehlt sich .....

... ja, wie fuehlt es sich an? ^^
Ich wuesste es zu gern....



*) fuer Nicht-IT-ler: Das Backlog in agilen (Scrum-)Software-Teams beinhaltet die Dinge, die das Team im Rahmen eines Projektes zu erledigen gedenkt. Der Scrum-Master entscheidet, ob und welche dieser Dinge in welcher Priorisierung erledigt werden**. Ich mag die Analogie.

**) fuer die IT-ler: JAHAAAA, ich weiss, dass das in Wirklichkeit nicht der Scrum-Master, sondern das Team entscheidet....


Freitag, 22. März 2019

surprises de luxe - black wedding

... und spaetestens jetzt ist auch mir klar, worauf das ganze hinauslaeuft ...

rueckblende: der grosse man hatte mir ziemlich schnell einen heiratsantrag gemacht, was bei mir erstmal so gar nicht auf gegenliebe stiess. ich konnte mir nicht vorstellen zu heiraten, und schon gar nicht so schnell.
und so schlug er stattdessen eine zeremonie im bdsm-kontext vor, eine schwarze hochzeit, die uns als top und sub verbindet. ich fand den gedanken schoen und aufregend und sagte, dass ich mir das durchaus vorstellen koennte. ich erinnere mich noch genau an den moment, wo er mich daraufhin in seinem bett an sich zog und laechelnd fluesterte "... black wedding ..."

dann sagte ich schliesslich doch noch JA, weil, wenn ich dem mann eh gehoere, ihn liebe und nicht mehr ohne ihn leben will - was spricht dann noch gegen das heiraten? irgendwann fragte ich ihn aber mal, ob wir die schwarze hochzeit dann eigentlich trotzdem machen. und an dieser stelle hat er wohl angefangen zu planen fuer diesen abend, das ganze drumherum und besonders das, was uns jetzt erwartet ...

und so knie ich nun in seile gebunden vor meinem mann, der mich immer noch mit einem laecheln anschaut, wie ich es bei ihm schon ewig nicht mehr gesehen habe, und der unablaessig meine fingerspitzen streichelt. auf den stuehlen neben seinem thronstuhl nimmt ein befreundetes paerchen platz. unsere trauzeugen. kurz wird mir meine situation bewusst: es sind inzwischen ganz viele leute im und vor dem raum, alle gucken, und ich bin bis auf den slip nackt und zwischen den seilen quetschen sich meine speckrollen aufs unvorteilhafteste heraus. ausserdem - oh gott, was wir hier jetzt gleich von mir erwartet? ich habe zwar vage vermutet, dass des grossen mannes organisiererei in diese richtung laeuft, habe aber bewusst darauf verzichtet, genaue ablaeufe von so etwas zu ergooglen. kurze panik macht sich breit, aber der mann sitzt total tiefenentspannt da und schaut mich weiter mit diesem wahnsinnslaecheln an.

so fokussiere mich einfach komplett auf Dich, blende alle anderen aus und versinke in Deinem blick. "ich liebe Dich", fluestere ich. mein herz rast. gefuehlt schauen wir uns ein viertel stunde einfach nur an und ich fuehle mich Dir unfassbar nah...

dann wird es ruhig im raum. die zeremonie beginnt. und mir wird klar, worauf wir gewartet haben: auf mitternacht. denn nun ist der 16.3.
der chef der location, welcher durch die zeremonie fuehrt, haelt eine kleine rede, in der er unsere beziehung resuemiert und dabei die bedeutung des 16. fuer uns herausstellt. an eimem 16. schrieb ich den grossen mann das erste mal an. an einem 16. unterschrieben wir unseren gemeinsamen mietvertrag. an einem 16. zogen wir endgueltig zusammen. an einem 16. werden wir heiraten... an einigen stellen muessen wir schmunzeln, zum beispiel ueber den missglueckten ersten besuch des grossen mannes bei mir in berlin, wo er mich aber nicht antraf, weil ich schon weggefahren war, um spaeter noch zeit zu haben, mit ihm zu telefonieren ... ^^

dann bekommen wir eine kurzes fuehrseil um die haende gelegt, welches uns miteinander verbindet, und der zeremonienmeister fragt mich (sinngemaess - ich bin in dem moment so adrenalingeflutet, dass ich mir nicht merken konnte, was wirklich gesagt wurde), ob ich meinem herrn gehoeren, ihn stolz machen und ihm gehorchen will... "ja", sage ich, laut genug wie ich meine. "hat das irgendjemand gehoert?" schmunzelt mein mann. "JA", sage ich also nochmal lauter. dann wird der grosse mann gefragt, ob er mich (wieder sinngemaess) fuehren, zuechtigen und beschuetzen will, und auch von ihm kommt ein deutliches "JA". und dann bekommt mein herr unsere o-ringe gereicht, die wir uns gegenseitig anstecken ... ich gehoere nun offiziell ihm.

das publikum applaudiert. ich bin einfach nur total geflasht und gluecklich. die trauzeugin reicht mir meinen brautstrauss - ein wunderschoener strauss aus schwarzen und einer roten rose in der mitte, und beide trauzeugen sagen noch kurz etwas nettes und wuenschen uns glueck ... und dann gibt es sekt. ich habe mit meinen immer noch gebundenen haenden zwar etwas probleme, das sektglas zu halten, geschweige denn anzustossen, aber irgendwie geht's und ich bin nach der aufregung wirklich dankbar fuer ein bisschen alkohol...

es werden noch ein paar fotos gemacht, was sich gar nicht so einfach gestaltet, weil es ein dunkler keller mit einem spiegel an der wand ist, und sich ziemlich hinzieht. dann werde ich endlich abgefesselt. die ropemarks sind beeindruckend, und der rigger freut sich sichtlich darueber. es sind immer noch viele leute da, und nun komme ich mir jetzt doch sehr nackig vor zwischen all den festlich gekleideten personen, finde aber meine klamotten nicht mehr und weiss nicht, ob es angemessen ist, mich wieder anzuziehen, ausserdem werden noch weitere fotos gemacht. da mir aber dann doch kalt wird, frage ich meine zofe nach meinen klamotten, und sie hilft mir hinein. so angezogen fuehle ich mich gleich wieder deutlich wohler. dann geht es endlich wieder nach oben, zum feiern.

oben zeigt sich mal wieder, was fuer tolle, nette leute der grosse mann kennt. alle gratulieren aufs herzlichste. alle sagen mir, wie gut und gluecklich der grosse mann aussieht und dass sie sich fuer uns freuen. und so gut wie alle fragen mich, ob ich wirklich wirklich nichts geahnt habe. es gibt auch geschenke - zwei neue lasierte rohrstoecke, die echt fies aussehen, allerdings bis heute noch nicht ausprobiert wurden. wir geniessen eine weile lang einfach nur die gesellschaft und das feiern, einen snack vom buffet kann ich auch gut gebrauchen, weil das essen vom henssler gefuehlte 10 stunden her ist, und das selige grinsen ist mir sozusagen ins gesicht getackert.

so langsam leert sich die location, da es schon nach 1 ist und am naechsten tag, am selben ort, noch ein geburtstag mit einer sehr grossen schnittmenge der anwesenden partygaeste gefeiert werden wird, und auch ich komme so langsam wieder ein wenig runter.

jedoch - das war ja noch nicht alles, eine sache steht noch aus ...


Dienstag, 19. März 2019

surprises de luxe - tüdeleien

.... doch, weit gefehlt ....

als naechstes wird mir ein guter bekannter des grossen mannes vorgestellt. dieser hat sehr viel erfahrung mit nadeln im bdsm-kontext. und da ich mal ein generelles interesse daran bekundet hatte, hat der grosse mann gleich naegel mit koepfen gemacht und jemanden eingeladen, in dessen haenden er mich fuer ein ausprobieren gut aufgehoben weiss. okay. noch ein programmpunkt an diesem abend. ich schiebe den gedanken erstmal weg, weil ich mir selber gar nicht sicher bin, ob und wie dringend ich das ueberhaupt wirklich, real probieren moechte.

ich nippe etwas unentschlossen an meinem bier, da kommt der grosse mann auf mich zu: "so, hast du ausgetrunken?" - "hae, nein?", antworte ich. "dann mach das mal und geh danach nochmal auf toilette. und dann schau, da drueben, das ist der (name vergessen). der ist heute dein rigger und wird dich mal so richtig schoen verschnueren. das wolltest du doch auch mal ausprobieren." - "??? ... okay .... jetzt?!", frage ich, und "ja. jetzt." antwortet mein mann und okay, dann ist das halt so. ich atme durch und begruesse meinen rigger, der mir auf anhieb sympathisch ist. er fragt mich noch ein wenig aus, ob es irgendwelche gelenk- oder kreislaufprobleme gibt, die er beachten muesse - gibt es nicht, ausser dem ueblichen verschleiss ü40. dann trinke ich aus und gehe nochmal auf die pipibox.

als ich wiederkomme, finde ich den verschnuermeister nicht mehr, das macht aber nichts, meine persoenliche zofe weiss ja bescheid und geleitet mich in einen raum im spielkeller der location. dort liegt vor einem thronartigen stuhl eine schwarze matte mit fein saeuberlich aufgewickelten seilen. der rigger startet gerade ruhige musik. "ist das duennes latex?", fragt er mit blick auf mein oberteil. ich bejahe, und er raet mir, das lieber auszuziehen, da das material durch die seile ziemlich leiden koennte. und das will ja keiner. ich lege also ab, und da rock bestimmt auch unpraktisch ist, den gleich auch noch. so stehe ich also nur im schlüppi etwas unschluessig in dem raum herum.
der rigger kniet sich auf die matte und winkt mich zu sich. ich knie mich vor ihn. "ist koerperkontakt ok?" fragt er. "du bist mir sympathisch, also, ja", antworte ich. ohne koerperkontakt ist das ganze ja wahrscheinlich auch ein eher schwieriges unterfangen ^^

und dann geht es los. ich knie mit dem ruecken zu ihm auf der matte, und er fesselt mir zuerst die haende auf den ruecken und die arme an den oberkoerper. das ist in den schultern etwas schwierig, aber aushaltbar. dann laesst er mich auf den ruecken legen, was mit den armen hinterm ruecken langsam wirklich ungemuetlich wird, und fesselt meine beine. es fuehlt sich so an, wie ich vermutet habe: irgendwie ganz angenehm, aber insgesamt eher oede, zumal ja auch jegliche erotische komponente fehlt. ich denke mal, wenn das jemand macht, mit dem man intim ist, loest das noch ganz anderes aus. dann rollt er mich auf den bauch, zieht die seile um meine beine an und schnuert mich in einen hogtie. jetzt bin ich komplett bewegungsunfaehig, kann nur noch den kopf bewegen. er laesst mich erstmal einfach da liegen und die seile spueren.

und jetzt merke ich auch, wozu das geschnuere noch gut ist: in der bewegungsunfaehigkeit komme ich total runter und fuehle mich nach kurzer zeit total geerdet. der grosse mann ist irgendwann dazugekommen. "cool", befindet er und fragt, wie es mir geht. gut, kann ich nur sagen.
und dann werde ich auch schon wieder abgefesselt. der rigger macht das, wie beim fesseln, so, dass er permanenten zug auf dem seil hat, und damit das geht, arbeitet er wirklich sehr koerpernah. das ist schon etwas seltsam. aber ok, wir sind hier in einer bdsm-location, was ist hier nicht irgendwie seltsam. als er fertig ist mit abfesseln, fragt mich der grosse mann, ob ich etwas trinken will, und endlich hat meine geduldig im hintergrund kniende zofe mal wieder was zu tun. ich trinke etwas von dem wasser, was sie mir bringt, und der rigger fragt: "koennen wir weitermachen?" - "aeh - noch weiter?" frage ich, den grossen mann anschauend und die uhr im hinterkopf. ich meine, der will mich doch noch verhauen und mit nadeln war auch noch was und ist es nicht unhoeflich, wenn ich die ganze zeit hier unten abhaenge? "ja. das war noch nicht alles." antwortet er. nun gut...

dieses mal werden meine haende vor den bauch gefesselt, so dass ich beim knoten zuschauen kann, und mein oberkoerper mit einer sehr dekorativen verschnuerung versehen. zwischendurch kommt immer mal wieder der grosse mann zuschauen und macht frotzelige bemerkungen, die ich entsprechend beantworte, was den rigger merklich total irritiert. das meditative element will sich dadurch nicht so richtig entfalten. aber ich bin eh zu aufgekratzt insgesamt. es kommen auch immer wieder mal andere leute kurz zuschauen und fragen, ob es spass macht. dann wird auch diese fesselung wieder entfernt und der rigger zeigt mir beim abfesseln noch kurz, dass und wie man mit den seilen auch wirklich gemein schmerzen erzeugen kann. ich denke mir ok, nun reichts aber.
das denke aber nur ich: "so, und jetzt das finale", sagt der rigger. "noch eins?" frage ich unglaeubig und "wenn schon denn schon" wirft der grosse mann ein. hm. inzwischen muss es schon total spaet sein, ich habe jegliches zeitgefuehl verloren und wuerde jetzt eingentlich gern langsam mal wieder hoch gehen und ein bierchen trinken. aber ok.

"hierfuer mehmen wir die matte mal doppelt, das koennte sonst unbequem werden", sagt der rigger. na toll. zuerst fesselt er meine beine sehr straff in eine kniende position. dann fesselt er meine handgelenke zusammen und die arme mit einer gefuehlt komplizierten und ziemlich langwierigen fesselung in einer art gottesanbeterposition vor meinen oberkoerper, dazu eine menge seil um die taille. waehrenddessen merke ich schon, wie mir die fuesse immer kaelter und gefuehlloser werden, ich weiss nicht ob wegen der fesselung oder weil ich die ganze darauf sitze. als das ganze fertig ist, zieht mich der grosse mann mitsamt der matte zu sich vor den thronstuhl, auf dem er sitzt, und schaut mich einfach nur zufrieden an. ich schaue zurueck. meine fuesse fangen an so richtig einzuschlafen. aber gleich fesselt mich ja wieder einer ab. oder? die augenblicke ziehen sich. "ich wuesste zu gern, was dir durch den kopf geht", sagt der grosse mann. ich zoegere. ich will ja auch nicht jammerig sein. aber der rigger hat ganz klar gesagt, wenn irgendwas taub wird oder kribbelt, soll ich sofort bescheid sagen. und ich hatte schonmal ein halbes jahr lang einen gefuehllosen fussrist, weil ich mir da beim haengen einen nerv abgeklemmt hatte. "ein grosses danke .... und dass meine fuesse taub werden", sage ich also zoegerlich. "geht nicht?" fragt der rigger. "nein, das wird jetzt zu unbequem", gebe ich zu. "na gut, dann fesseln wir die beine wieder ab", sagt der grosse mann.

gesagt, getan. ich werde nach hinten uebergekippt, damit meine beine abgefesselt werden koennen, was bestimmt super unelegant aussieht, und merke, dass das jetzt wirklich zeit wurde. "kommst Du dann jetzt so noch auf die knie?", fragt der grosse mann, nachdem ich wieder ein bisschen gefuehl in den fuessen habe und schwups, knie ich mich wieder vor ihn. das geht auch mit den gefesselten haenden. der grosse mann laesst mich einen schluck von meinem wasser trinken. dann zieht er mich noch ein stueck naeher zu sich heran, nimmt meine haende in seine und schaut mich laechelnd an, waehrend seine fingerspitzen die meinen streicheln. stueck fuer stueck fuellt sich der raum mit den partygaesten.

und spaetestens jetzt ist auch mir klar, worauf das ganze hinauslaeuft ...



Montag, 18. März 2019

surprises de luxe - auftakt

der grosse mann hat ein super planungstalent und einen starken hang zum perfektionismus. beides hat er in den vergangenen monaten voll in die waagschale geworfen. heraus kam ein wochenende, welches ich nie vergessen werde. was so voll von neuen eindruecken und emotionen war, dass es erst jetzt langsam komplett einsickert. ich spuere dem wochenende nach und schwanke permanent zwischen glueckseligem grinsen und traenchen der ruehrung. aber von vorn. (disclaimer: viel romantik, viel bdsm, wenig sex ;) )


donnerstag habe ich geburtstag, wir feiern aber nicht viel, da wir die meisten leute eh bald bei der hochzeit wiedersehen und ich unter der woche ungern feiere. speziell in so vollgefrachteten zeiten, wie derzeit. eigentlich wollte ich am freitag feiern, da machte mir aber der grosse mann einen strich durch die rechnung. wir sind am samstag zu einer geburtstagsfeier in HH eingeladen, und er moechte schon freitag dorthin fahren. irgendwas hat er geplant, seit langem, ich weiss aber nur, dass wir freitag abend weggehen, in einen einschlaegigen (im wortsinn) club. dementsprechend sind neben partygarderobe auch schlagwerkzeuge sowie ein dezentes und ein amtliches halsband eingepackt, als wir freitag frueh (nachdem ich noch eben beim zahnarzt war, eine zum 3. mal herausgefallene fuellung erneuern lassen :( ... ) richtung hamburg aufbrechen.

schon die fahrt dorthin schafft immer eine ganz besondere naehe, einfach dadurch, dass wir mal knappe drei stunden nichts anderes zu tun haben, als nebeneinander zu sitzen und beieinander zu sein, ohne durch alltagsnotwendigkeiten, kinder oder sonstwas voneinander abgelenkt zu werden. die hand des grossen mannes liegt auf meinem knie und loest ein wohliges kribbeln aus.

die erste station in hamburg ist wie immer der urige imbiss bei schorsch, lecker schaschlik und currywurst essen und dazu ein astra trinken. dann checken wir in dem tollen hotel ein, in dem wir schon zu unserem einjaehrigen waren. und wo der grosse mann mir mein permanentes halsband als wunderschoene kette schenkte.

der nachmittag vergeht ziemlich schnell mit einen krankenhausbesuch, dann ist es schon zeit, wieder essen zu gehen, ohne dass ich noch zu meinem mittagschlaefchen komme, da ich eigentlich total muede bin - die nacht zuvor war kurz und ich habe schlecht geschlafen. der grosse mann hat uns zur feier des tages einen tisch im ahoi by henssler gebucht. ich bin gespannt. da wir planen, von dort aus gleich zur partylocation zu fahren, schmeissen wir uns vorher schonmal in schale. und sind damit in dem restaurant, welches sich als eher hippe industriecharm-kantine entpuppt, hoffnungslos overdressed. macht aber nichts. wir sitzen einfach sehr wuerdig zwischen zwei familien herum, die von der gesamtmasse her auch fuer vier familien ausreichen wuerden und aussehen, wie direkt aus einer rtl2 nachmittagssendung entsprungen. nach kurzer zeit sind diese leute allerdings gluecklicherweise fertig und werden durch eine gruppe hipster und eine gruppe oesterreicher ersetzt, die wesentlich weniger nervig sind.

auch wenn das ambiente eher nicht unseres ist, ist das essen ganz hervorragend, der service perfekt und der wein sehr lecker. zum abschluss bestellt der grosse mann noch einen nachtisch. ich lehne dankend ab. wir unterhalten uns gerade, da laeuft ein kellner mit einem teller mit wunderkerze durch die tischreihen. als ich bemerke, dass er genau auf unseren tisch zusteuert, entgleist mir die miene. es gibt ja wenig, was ich mehr hasse, als irgendwo im mittelpunkt zu stehen. als dann auch noch die hipster und die oesterreicher "happy birthday" anstimmen, moechte ich einfach nur im boden versinken. "ich bring dich um ... " zische ich dem grossen mann zu und versuche, mich unter dem tisch zu verstecken. zum glueck ist es schnell vorbei, einer der hipster grinst noch "hat gar keiner mitbekommen ;) ", dann wenden sich alle wieder ihrem essen zu und mein gesicht kann ganz langsam wieder von tiefrot auf normalfarbe wechseln. und der grosse mann? der sitzt da und freut sich wie ein schneekoenig. "du hast doch nicht gedacht, dass du mit einem bluemchen zum geburtstag davonkommst?", und "... der abend ist noch lange nicht zu ende..."

eigentlich wollten wir gleich zur location fahren, sind nun aber viel zu frueh dran. so koennen wir noch einmal kurz zum hotel zurueck, wo ich noch eben mein oberteil gegen mein latex-top tausche. kurzer blick in den spiegel - wir sehen toll aus. und los geht's. ich versuche, mir auf der fahrt nicht anmerken lassen, wie nervoes ich bin. dass der grosse mann irgendetwas organisiert hat, weiss ich ja. aber was??

am zielort muessen wir relativ weit laufen, daher darf ich die bequemen statt der sehr hohen schuhe anbehalten. glueck gehabt. hand in hand laufen wir zur location, wo mich der grosse mann als erstes durch die tuer schiebt. drinnen ist es relativ voll. und wirklich alle schauen mich gefuehlt an. mein erster reflex ist flucht, aber natuerlich steht der grosse mann hinter mir. also flucht nach vorn. viele der leute, die da sind, kenne ich. bei anderen weiss ich nicht, ob ich sie kennen sollte, und bei wieder anderen habe ich vergessen, wie sie heissen, also laufe ich einfach los und sage der erstbesten person, die ich kenne, hallo, und arbeite mich so durch den raum. neue namen werden mir gesagt, die ich auch sofort wieder vergesse, und alle gratulieren mir zum geburtstag. zum glueck gab es vorher beim henssler schon zwei wein und bin halbwegs locker, puh.

dann wird mir eine frau im dienstmaedchenoutfit vorgestellt. sie waere heute meine private zofe und wuerde mir jeden wunsch von den augen ablesen. aeh ... ja ... ich bin erstmal ueberfordert. ein anderes paar in top/sub-kombination wird mir vorgestellt und ich greife spontan nach der hand der frau zum hallo-sagen, was erstmal zu verwirrung fuehrt - offensichtlich darf sie das nicht, aber egal, kann ich ja nicht wissen. ansonsten halte ich mich erstmal an die leute, die ich schon besser kenne und lasse meine zofe ein alkoholfreies bier holen. wie praktisch, auch wenn es sich irgendwie komisch anfuehlt. es gibt auch ein buffet und der grosse mann sorgt fuer gelaechter mit der story vom nachtisch im restaurant. ok. ich entspanne mich langsam. offensichtlich geht es nur um eine ueberraschungsparty und ein bisschen mehr oder weniger oeffentliche haue, da wir ja die schlagwerkzeuge mitgenommen haben.

doch, weit gefehlt ....


Freitag, 22. Februar 2019

submission

freitag. homeoffice. draussen scheint die sonne, es ist fuer februar unverschaemt warm und die voegel zwitschern etwas von fruehling. klar, dass da das fell juckt. ich denke an den grossen mann und bekomme lust auf ihn. wir werden ein wenig zeit fuer uns haben, bevor der sohn schulschluss hat, also ...

... hab lust auf dich ...

texte ich ihm und warte unruhig auf die reaktion - in dem trubel der letzen zeit war sex eher kein thema und ich will mich nicht aufdraengen. keine ahnung warum, aber ich habe immer die befuerchtung, ihm damit auf den keks zu gehen. die antwort ist aber ein vielversprechendes:

und ich auf dich!

...

könnte Dich nur in unterwaesche und high heels erwarten ...

wage ich mich vor.

was für eine schöne vorstellung!

kommt zurueck, und schon sind wir in einem kurzen, intensiven chat, der mich hoechst erregt und vorfreudig grinsend vor meinem homeofficerechner zuruecklaesst. an arbeiten ist jetzt eh nicht mehr zu denken, also zelebriere ich duschen, eincremen, schuhe und unterwäsche raussuchen etc als wohlfuehl- und warmlauf- programm. als ich fertig bin, schicke ich dem grossen mann noch ein foto von mir in high heels, slip und bh, um auch auf seiner seite die vorfreude ein wenig zu schueren. je naeher sein feierabend kommt, desto unruhiger und wuschiger werde ich.

dann hoere ich den schluessel im schloss ... ich springe auf und stoeckele in den flur, um meinen mann zu begruessen. "hi...", sage ich, er sagt gar nichts, laesst mich erstmal stehen und zieht sich in aller ruhe schuhe und jacke aus, was meine nervositaet nur noch erhoeht.

und dann ist er mit einer blitzschnellen bewegung bei mir, pinnt mich hart mit dem ruecken an die wand, gibt mir eine ohrfeige und fragt, sein gesicht ganz nah an meinem, in einem pechschwarzen, drohenden ton: "versuchst du, mich zu manipulieren?!"

ich habe mit allem gerechnet, nur nicht damit. mein herz setzt einen schlag aus und rast dann los, meine knie werden weich, mein kopf rattert, ich starre ihn wahrscheinlich wie ein hypnotisiertes kaninchen an, nuschele "aeh ... nein ... warum auch" und habe keine ahnung, wie zu reagieren. aber mein koerper weiss bescheid, wie zu reagieren ist: ich bin schlagartig nass.
der grosse mann ruft das gefaelle, das latent permanent vorhanden ist, ja echt selten ab, und wenn, dann auch eher auf die subtile tour. er muss mich nicht aktiv unterwerfen, weil ich das eh von mir aus tue. aber er kann. und wie. seine praesenz ueberrollt mich wie eine druckwelle, und auch wenn ich mir nichtmal sicher bin, ob er das gerade ernst meint oder nicht - es ist einfach nur geil, seine geballte psychische und physische macht zu spueren.

ein, zwei ohrfeigen spaeter (oh, wie ich das liebe ... ^^) laesst er mich los und sagt in nun voellig beilaeufigem ton: "hol dein halsband und warte im wohnzimmer."
nichts lieber als das... ich hole das breite lederhalsband aus dem schlafzimmer, knie mich vors sofa und warte auf meinen herrn.

er laesst mich noch ein wenig warten, bis er kommt und sich setzt, seine beine ein wenig gespreizt, so dass ich mich dazwischen vor ihn knien kann, wie in eine umarmung. ich senke den kopf, und er legt mir das halsband an - ein moment, den ich immer noch, immer wieder sehr mag. ganz nah.
"und, was hast du zu sagen?", fragt er mich. "ich... aeh... keine ahnung?", schaue ich ihn verwirrt an, voellig ohne plan, was er jetzt hoeren will. wir haben keine textrituale oder so was. "lass dir was einfallen", meint er, und ich versuche es mit "hallo liebster, schoen, dass du zu hause bist...?" das scheint nicht ganz daneben zu sein - "na gut, fast", schmunzelt er, dann laesst er mich aufstehen und mich einmal links- und einmal rechtsherum vor sich drehen, damit er mich anschauen kann. "komm her", sagt er dann und deutet auf seine hose. im handumdrehen knie ich vor ihm, oeffne guertel und hose, befreie seinen schwanz und beginne ihn zu blasen. er geniesst eine weile, laesst mich zeitweise einfach machen, um dann wieder mit seinen haenden in meinem haar tempo und tiefe vorzugeben und meinen mund zu ficken, was ich wiederum sehr geniesse und meine erregung steil hochfaehrt.

"setz dich drauf", sagt er, und ich setze mich auf seinen schwanz, und reite ihn, spuere ihn ganz tief in mir, waehrend er mir mit einer hand fest auf den hintern schlaegt, immer auf die gleiche stelle. es tut weh. es ist geil. es ist der hammer. ich liebe ja schlagwerkzeuge aller art. aber schlaege mit der hand haben eine ganz eigene art, weil sie einfach unmittelbarer sind, naeher dran.

dann packt er mich, knurrt "knie dich hin", und ich knie mich aufs sofa und kralle mich in die lehne, waehrend er erst meine muschi, dann meinen arsch so hart durchfickt, dass ich alle muehe habe, dagegenzuhalten. irgendwann liegt er schnaufend auf dem sofa liegt und ich widme mich weiter meiner kernkompetenz blowjob, bis er mich irgendwann stoppt: "den rest gibt's nachher..."

ich kuschele mich selig grinsend an ihn. den rest des tages bin ich zahm wie ein laemmchen und extrem geerdet.

SEINS.

(... und so grundlegend sexistisch ich john normans GOR-Romane auch finde - in einem hat er, zu mindest in meinem fall, absolut recht: "... eine frau (sklavin) laesst sich mit sex genauso gut lenken, wie mit ketten und einer peitsche...")