Samstag, 18. November 2023
nice
Montag, 27. März 2023
development
"sei nicht so hart, sondern ein bisschen gutmuetiger zu ihm. die meisten von denen machen das nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil sie es einfach nicht besser koennen", meint der f+ beim essen gehen, als ich ihm mein leid vom bevorstehenden mitarbeitergespraech klage und anmerke, dass ich mich bei dem schlumpf von chef langsam echt zusammennehmen muss, nicht zu frech zu werden, weil ich ihn einfach null ernstnehmen kann. und er legt mir nahe, das es nichts braechte, auf konfrontation zu gehen, sondern ich eher nett sein solle.
ich muss ein wenig lachen und aufklaeren: wenn ich "frech" sage, meine ich so was, wie, dass ich meine schon letztes jahr angefragte gehaltserhoehung noch mal auf das tapet bringe, mir nicht mehr einfach jeden scheiss zu unrealistischen terminen aufhalsen lasse oder missstaende benenne, statt sie zu dulden.
im gegenteil, ich glaube, ausser mir gehen nur zwei weitere personen in der ganzen abteilung so geduldig mit leuten um, die (am laufenden band) doofe fragen stellen oder versuchen, ihre arbeit auf jemand anderen abzuschieben. bei allen anderen, die irgendwas sinnvolles leisten, ist der bullshit-kanal naemlich inzwischen gestrichen voll.
auf dem heimweg, als ich das gespraech noch mal revue passieren lasse, faellt mir dann aber was auf.
ich habe da (wahrscheinlich ungeplant) ein riesiges kompliment bekommen!
es ist naemlich so, meine natur und mein mindset sind ueberhaupt nicht aktiv - provokativ - mutig, sondern im gegenteil eher defensiv - schlichtend - zaghaft, eigentlich unschoenerweise sogar mit tendenz in richtung opportunistisch und feige.
ich erinnere mich an ein vorstellungsgespraech mit meinem damaligen teamlead, dessen firma mich abwerben wollte.
er sagte hinterher: "sag mal 'ich'". ich meinte so "hä?" und er feedbackte mir, dass ich in dem ganzen vorstellungsgespraech nicht ein einziges mal ICH gesagt haette. und dass ich ruhig mal ein wenig mehr selbstbewusstsein entwickeln koennte. (ich habe die abwerbung wegen schlechten bauchgefuehls dann doch nicht angenommen und das war gut so, denn kurz danach war die firma in der allgemeinen sterbewelle der telekommunikationsbranche tot).
wenn nun aber HEUTE, jahre spaeter, jemand, der mich zwar inzwischen durchaus eine weile kennt, aber eben nicht aus der zeit von frueher, allen ernstes annimmt, dass ich (!!) meinem chef (!!) beim mitarbeitergespraech die leviten lesen oder zickig werden wuerde, dann sagt das was aus.
und zwar ueber meine aussenwirkung.
und da hat sich anscheinend einiges getan.
ich wirke wohl nicht mehr wie das zarte eckenhockerhaeschen, das weder fuer sich, noch fuer andere einsteht - man traut mir inzwischen was zu. und tatsaechlich merke ich, dass der umgang anderer mit mir sich veraendert hat.
ich werde gefuehlt ernster genommen. viel ernster.
hauptgruende generell sind wohl in erster linie das mutter werden (da MUSS man halt fuer jemanden einstehen), das unterrichten erwachsener menschen, die organisation hinter groesseren events und natuerlich auch das intermezzo mit dem grossen mann, denn das tiefe tal, durch das es da ging, hat mir einerseits beigebracht, auf die meinung anderer, nicht beteiligter personen groesstenteils einfach zu scheissen, meinem eigenen kompass/bauchgefuehl zu folgen UND: NEIN zu sagen! letzeres wohl das wichtigste von allem.
ich ruhe insgesamt sehr viel mehr in mir, ich weiss nicht mehr nur, was ich nicht will, sondern auch, was ich WILL (riesenunterschied, auch wenn man das, was man will, nicht immer haben kann, aber das ist ein anderes thema).
das ist gut. sehr gut sogar.
ich ging also entsprechend handzahm in das mitarbeitergespraech, stellte nach 30sec schon wieder fest, dass ich den schlumpf-chef-darsteller nicht ernst nehmen kann, blieb aber sehr freundlich und raus kam natuerlich wie erwartet nichts, weil man aale eben nicht greifen kann.
er gab mir dann noch als feedback, dass er sich an meine negative grundstimmung in meetings erst gewoehnen muesste, aber das wuerde schon werden, meine arbeit mache ich ja gut und fuer alle meine anderen belange erklaerte er sich kurzerhand als nicht zustaendig.
als ich das "negative grundeinstellung"-feedback meinem kollegen erzaehlte, fiel der halb lachend vom stuhl: "waaaaas negative grundeinstellung ausgerechnet BEI DIR?? was wird der dann erst zu mir sagen :D :D"
naja, egal, ich habe mit diesem chef eh von vornherein ein commitment, dass wir uns gegenseitig so weit wie moeglich in ruhe lassen, weil ich keinen bock auf micromanagement habe und er sowieso keine ahnung von meinem job hat. solange er mir nicht in die quere kommt, passt es.
was aber selbstwertmaessig so richtig positiv reingekickt hat, war eben diese einschaetzung vom f+.
das hat was mit mir gemacht.
und zwar was gutes.
danke, hase ^^
Dienstag, 14. März 2023
forty seven
ein jahr um, wieder. es geht stramm auf die 50 zu.
mir geht es gut, eigentlich, alles so weit im lot, aber ich schaue fassungslos auf den ganzen scheiss, der so passiert, weltweit, sei es umwelttechnisch oder politisch, oder auch familiaer teilweise. alle komplett irre. ich meine, das koennen die doch alle nicht ernst meinen?!
im prinzip haette ich ueberhaupt kein problem damit, mal morgens einfach nicht mehr aufzuwachen. eigentlich reicht es jetzt, ich hab gefuehlt so ziemlich alles durch, was ich mal machen wollte, was soll da jetzt noch kommen, ausser alt werden. arbeit ist langweilig, das hobby macht zwar spass, aber die fahrerei da hin ist anstrengend, netflix ist gefuehlt durch geschaut, es ist alles, alles irgendwie fade und unnoetig und nicht zielfuehrend, wie auch, wenn da kein ziel ist.
aber.
ich habe ja ein grossartiges, phantastisches kind und moechte das schon gerne weiter beim erwachsen werden begleiten und beobachten.
ich habe meine eltern hier, die sich nun auch auf mich verlassen und die zusehends abbauen.
also muss ich wohl noch ein bisschen weiter machen.
und wer weiss, wenn jetzt der fruehling kommt... dann WILL ich ja vielleicht auch wieder sehr gern noch ein wenig weiter machen :)
Mittwoch, 25. Januar 2023
what if today was your last day
Der Nachbarblog wirft mittels Nickelback Fragen auf, die mich eh oft beschaeftigen (kommt das automatisch, wenn man Kinder hat?), und ich nehme die einfach mal als ein gutes altes "Stoeckchen" auf.
Es geht um die Frage:
"Was wenn heute dein letzter Tag und es morgen zu spät wäre?"
Ich gehe jetzt mal von dem Fall aus, dass das ganze ueberraschend kommt, aber auch da ist ja erst mal die ganz zentrale Frage: Ist es a) nur mein letzter Tag oder b) fuer uns alle zu spaet (Meteoriteneinschlag oder so)?
Könntest du Dich vom Gestern verabschieden?
a) und b) egal: Muesste ich ja, die Frage nach dem "koennte" stellt sich in dem Moment nicht. Ich hadere aber mit nix in meiner Vergangenheit. Klar, habe ich Fehler gemacht und falsche Entscheidungen getroffen, klar, habe ich Menschen weh getan, klar, habe ich nicht alles getan, was ich mal machen wollte, aber ingesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem Leben. Ich faende es schade und waere sehr traurig, wenn es abrupt vorbei waere (hauptsaechlich wegen Kind), aber ich koennte mich guten Gewissens und laechelnd verabschieden.
Würdest du jeden Moment wie Deinen Letzten leben?
Zwangslaeufig. Ich wuerde allerdings kein Fass aufmachen und auf Biegen und Brechen noch irgendwas "erleben" oder "nachholen" wollen.
Je nachdem, wer dann noch lebt und zum Familien-Wir gehoert, und ist das folgende als "ich" oder als "wir" zu lesen. Sollte noch Familie da sein, die mit mir den letzten Tag verbringen will (und davon gehe ich aus, wenn es nur MEIN letzter Tag waere) ist es ein WIR. Sollte es fuer ALLE der letzte Tag sein, das Kind an der Stelle z.B. lieber mit seiner eigenen neu gegruendeten Familie den letzten Tag verbringen und meine Eltern schon tot, ach naja, dann waere es auch ein "wir", halt ich und meine 12 Katzen :-D )
Waere es nur MEIN letzter Tag und es gaebe Hinterbliebene, wuerde zuallererst der Papierkram und das Organisatorische noch mal erklaert und geregelt. Kontozugaenge, Versicherungen, Betriebsrenten, in welchem Ordner ist was blabla, wie funktioniert was im Haus, damit die moeglichst wenig Stress haben. Vorsorglich einfach alles auf den Konten schon mal an die Hinterbliebenen ueberweisen, dann muessen die dafuer nicht auf Erbschein warten etc. Und ich wuerde versuchen, sie zu beruhigen. Dass sie das schon schaffen ohne mich.
Der letzte Tag wuerde dann im Garten stattfinden. Es gaebe was Leckeres vom Grill. Wir wuerden Feuer machen (wenn es fuer uns alle der letzte Tag waere: ein RIESENGROSSES Feuer) und erzaehlen, von Vergangenem, von Anekdoten, wir wuerden wahrscheinlich alle ein bisschen oder auch sehr viel Weinen und uns im Arm halten (wahlweise: geknuddelt werden, wenn man eine Katze ist) und uns so durch den Tag treiben lassen. Wehmut waere da, aber auch grosse Gelassenheit naja und bestimmt auch eine gute Portion Angst, die man aber versuchen wuerde, zu verdraengen.
Es wuerde nach Sonnenuntergang alles, was noch an Silvesterresten da ist, heraus geholt und ein kleines Feuerwerk gemacht. Ist ja dann auch egal. Dann wuerde man warm eingemummelt (je nach Wetter) ganz nah beieinander um die Feuersaeule herum sitzen, es wuerde einfach alles, was der Wein / Bier-Keller hergibt, in Massen weggebechert, man wuerde ruehrselig und irgendwann wuerden alle, hoffentlich laechelnd, in die Flammen schauen und ihren Gedanken nachhaengen. Im letzen Moment habe ich hoffentlich mein Kind im Arm oder ne Katze aufm Schoss.
Alte Bilder in der Vergangenheit lassen?
Was soll das heissen? Ob man noch mal alles, was Scheisse war, hinaufbeschwoert? Wahrscheinlich waere dafuer gar keine Zeit.
Spendetest Du dann jeden Cent, den Du hast?
a) Haha, nein, ich habe ein Kind, der bekommt alles, es ist ja eh kein Vermoegen. Spenden tue ich eher so zu Lebzeiten mal hier mal da.
b) Haette ja dann eh keinen Sinn.
Und würdest du alte Freunde anrufen, die Du nie siehst?
a) Schwierig. Eher Nein. Wozu? Man macht denen nur ein schlechtes Gewissen oder ein schlechtes Gefuehl und erzeugt irgendwie Druck. Da wuerde ich es mit Frau Zigge halten und vllt einen Brief hinterlegen. Es fielen mir aber eigentlich auch nur zwei Leute ein dafuer.
b) Nein, alle haben mit sich selbst zu tun. Es sei denn, man hat spontan das dringliche Beduerfnis.
Alte Erinnerungen wachrufen?
Ich denke, die kommen dann von alleine, die braucht man gar nicht wach rufen. Ich bin aber sehr ueberzeugt, dass da dann hauptsaechlich die guten Erinnerungen hochkommen.
Würdest Du deinen Feinden vergeben?
Das ist eine sehr komische Frage. Abgesehen davon, dass ich gar nicht glaube, irgendwelche Feinde zu haben, waeren die wirklich das allerletzte, an die ich an meinem letzten Tag ueberhaupt denken wuerde, also eher nein. Ich habe aber bei genauerem Nachdenken tatsaechlich niemanden in meinem Leben, dem ich irgendwie "vergeben" muesste oder den ich als "Feind" bezeichnen wuerde. Mir hat nie jemand mutwillig was angetan, und damit bin ich wohl ein echtes Glueckskind.
Und würdest Du das finden, von dem Du träumst?
Haha nee dann so am letzten Tag wohl auch nicht mehr :)
Da wuerde ich es z.B. nicht mehr schaffen, mal eben noch mal nach Japan zu fliegen, oder in Island die Nordlichter zu sehen, ich wuerde es nicht mehr schaffen, gemeinsam mit Kodo zu trommeln, die Triangel im Leipziger Gewandhaus beim Neujahrskonzert in Beethovens 9. zu spielen oder noch mal mit dem Wind im Haar durch Andalusien zu galoppieren.
Ich wuerde nicht von heut auf heut den Beziehungsstatus herstellen koennen, nach dem mir in dem Moment gerade ist und den entsprechenden Partner dafuer finden, und ich koennte, wenn wir schon bei Traeumen sind, (bei a) ) auch nicht die Welt in einen Ort verwandeln, in dem mein Sohn (und seine potenziellen Kinder) gut und sicher leben kann. Oder dafuer sorgen, dass er gluecklich ist.
Ich koennte einfach nur gehen und hoffen, dass es allen gut geht - oder wir gehen halt alle zusammen und dann waere es auch egal.
Montag, 16. Januar 2023
men in my life
so. heimweg im ice auf dem weg nach hause vom f+, mal wieder zeit zu bloggen. ein schoenes thema ist ja vielleicht die maennersituation, angeregt ausm nachbarblog.
mein therapeut sagte damals mal so zu mir "boah frau moya, sie und ihre maenner!!"
ich fand eigentlich gar nicht, dass das SO viele waren, aber ok.
interessanterweise gibt es nun, wo ich alle freiheiten haette, weniger maenner in meinem leben als zu der zeit vor dem grossen mann, also ich noch mit dem vater meines kindes zusammen war. im prinzip lebe ich schon fast wieder monogam. im letzen jahr habe ich mich nur 1x mit H. getroffen und ansonsten nur mit dem f+, der ist derzeit so der fixpunkt und auftankmoeglichkeit fuer kuscheln, sex und zweisamkeit (und das macht er dermassen gut, dass ich gerade ingesamt nicht wirklich was vermisse).
die situation liegt natuerlich auch und vor allem an trennungs/scheidungsstress und umzug im letzten jahr. da hatte ich einfach die meiste zeit weder musse noch laune auf abenteuer.
wen haben wir denn noch?
H. ist immer noch da, wir korrespondieren regelmaessig, er plant aber demnaechst eine weltreise... mit ihm wuerde ich mich gern mal einfach so auf ein feierabendbier oder sex treffen, aber das ist da so festgefahren auf fetischzeug und analfixiert, dass mir allein die vorbereitungen im vorfeld so anstrengend erscheinen, dass ich mich gar nicht aufraffen kann.
der vikinger wohnt auf der anderen seite berlins. mit ihm sind nur hotel-treffen moeglich. da es immer nur 1-2h kurztreffen sind, ist mir das auch zu muehsam.
mit dem koch aus hamburg ist es immer sehr entspannt gewesen, wenn es mal geklappt hat, sich zu verabreden. vor allem passt da auch das ganze nicht-sex-zeug, z.b. filmgeschmack, entspanntheit und so. da er aber berufsbedingt die ganze zeit immer sehr spontan durch deutschland tingeln muss und an den einsatzorten meist nicht besuchbar ist, und nur sehr selten und unerwartet daheim in hamburg ist, ist es meist so, dass ich dann schon was anderes vorhabe. daher haben wir uns inzwischen ueber ein jahr nicht gesehen, aber koennte sein, dass es demnaechst mal wieder klappt. das waere schoen, denn wir haben noch diverse filme auf der liste, die geschaut werden muessen - unter anderem hat er brain dead besorgt, den habe ich eeeeewig nicht gesehen ^^
der vielversprechende anfang mit dem autor, mit dem ich auf der sklavenauktionsparty war, hat sich erledigt, denn er hat sich kurz danach unsterblich verliebt und schwebt seither auf wolke 7. das sei ihm von herzen gegoennt, da hat ein topf seinen deckel gefunden - die art von verbindung, die die beiden haben, haette ich sowieso nicht abbilden koennen oder wollen.
dann habe ich noch den fotografen, der mir sporadisch mal den hintern versohlt. das macht er super und es macht immer viel spass, mehr als das (i.e.: sex) kann ich mir da aber ueberhaupt nicht vorstellen.
dann ist da ja noch der vater des kindes, jetzt oefter bei uns zu besuch, wir sind sehr gute freunde inzwischen, aber mehr wird da definitiv nicht wieder draus.
generell ist das angebot im joyclub z.b. weiterhin gross, aber mir fehlt die energie auf dating und so, ich habe zudem gewichtsmaessig so zugelegt und das letzte jahr hat dermassene spuren hinterlassen, dass ich derzeit gar nicht das selbstbewusstsein dafuer habe.
und durch die neue wohnsituation bin ich nicht mehr besuchbar und weiter weg von allem, es ist also alles mit fahrerei verbunden und damit irgendwie doof und kompliziert.
wie das jetzt weiter geht, weiss ich auch noch nicht.
im prinzip haette ich schon mal wieder sehr lust darauf, mich zu verlieben. auf schmetterlinge im bauch. auf dieses umeinander herum schleichen, bevor es wirklich los geht. dieses kribbeln bis in die haarspitzen.
das wird es sicherlich irgendwo und irgendwann mal wieder geben. wer weiss, was der fruehling bringt!
Samstag, 3. Dezember 2022
baked rant
Montag, 28. November 2022
f+
"unsere F+ Beziehung", so nannte er es neulich im chat und ich musste erst mal ueberlegen, wie ich dazu eigentlich stehe. also nicht zu dem plus, sondern zu freundschaft.
fickbeziehung oder -affaire, das eh, ja, und man tut sich gegenseitig echt gut, das ist uns beiden klar, aber FREUNDSCHAFT ist bei mir noch mal ne ganz andere nummer. ich haette mich vllt eher als teilzeitgespielin oder so bezeichnet.
(ok im nachhinein - vielleicht war ja auch ficken + gemeint? :-D )
aber ... inzwischen kennen wir uns dann doch laenger und teilen via chat ziemlich intensiv ziemlich viele gedanken miteinander, also, ja, tatsaechlich, das ist inzwischen was, was ich als "freundschaft" bezeichnen wuerde. also die stelle, an der mein gegenueber ziemlich bedingungslos auf mich zaehlen kann, wenn mal was sein sollte. the inner circle sozusagen.
und das ist in der tat: ein upgrade. und das finde ich schoen.
ungeachtet dessen stand aber in der kuerzlich gemeinsam verbrachten auszeit nicht an erster stelle das reden oder freundschaftszeug auf dem plan.
sondern ausgiebiges voegeln.
und kuscheln und naehe.
und ein bisschen haue und festbinden.
in nicht festgelegter rangfolge, denn all das ist sowohl ihm als auch mir aehnlich wichtig.
ich habe irgendwann nicht mehr mitgezaehlt, wie oft wir jetzt genau was gemacht haben, aber das wochenende war ein permanenter repetitiver flow aus sex, kuscheln, essen, schlafen, trinken, videos gucken. die art sex, die so genau das ist, was ich mag und brauche. genommen werden. einfach so. gesagt zu bekommen, was zu tun ist. stillhalten und mich einfach ficken lassen. und das ganze in einer unfassbaren entspanntheit.
eigentlich stand viel mehr auf dem plan fuers wochenende, am ende wurde dann doch viel versacken und kuscheln auf dem sofa draus, wie so oft, wenn wir uns sehen, und das ist aber immer voellig schoen, dass es genau so ist - ich bin einfach zu selten in der situation, mich voll und ganz treiben lassen zu koennen, statt von irgendwelchen alltagszwaengen getrieben zu sein, und geniesse das in vollen zuegen.
immerhin war mal kurz weihnachtsmarkt mit aber viiieeeeel zu vielen menschen, die die gleiche idee hatten, so dass wir schnell wieder fluechteten.
apropos zuege - ich geniesse auch die an- und abreise jeweils, ich habe das zugfahren fuer mich entdeckt, seit ich nur noch weit im voraus und 1. klasse buche. die zeit fuer mich bringt mich in so ein wochenende rein und hinterher auch sanft wieder raus. gerade bin ich auf dem weg zurueck nach hause, ich spuere den muskelkter vom sex, ich spuere noch ein bisschen meinen hintern von der gerte, und ich laechle vor mich hin, denn ich bin sehr sehr aufgetankt mit allem, was mir im alltag so fehlt, und das wird mich jetzt erst mal wieder eine weile durch die dunkle jahreszeit tragen.
und in zwei wochen treffe ich den fotografen wieder, der mich dann wieder nach allen regeln der kunst verhauen wird. ohne sex, einfach nur endorphine durch schmerz und beruehrungen im wechsel. ja ich weiss, kann nicht jeder nachvollziehen, die art von naehe die dabei entsteht und die art von zufriedenheit, die ich danach empfinde, verstehe ich manchmal selbst nicht, macht aber nichts.
fuer mich zaehlt, dass sich das jahr so kurz vor dem ende noch sehr, sehr gut ausgeht, ich freue mich auf die adventszeit, auf weihnachten und auf die zeit "zwischen den jahren".
und natuerlich auf den januar, wenn ich den F+ wieder sehe :)))
Donnerstag, 9. Juni 2022
fuck off
Appetit gut, aber muede. Immer muede.
So liesse sich mein Lebensmotto gut zusammenfassen.
Gerade wieder ganz schlimm. Ich war auf der Waage. Es ist furchtbar.
Und dann jeder einzelne Morgen. Ich kenne es nicht mehr, das Gefuehl, ausgeschlafen zu sein, ich kann mich nicht daran erinnern. Ich bin einfach immer muede, aber zur Zeit noch schlimmer als sonst. Es sind Wochenenden, da schlafe ich 20 Stunden am Tag. Und es hilft nichts. Ich bin muede und schleppe mich so durch den Tag.
Die einzigen Momente, an denen ich mich fit und ausgeruht fuehle, sind die Nachtwachenstunden. Ich wache gegen 4 auf und bin... fit. Wach. Kann nicht schlafen. Dann geistere ich durch die Wohnung, schaue dem Kind beim Schlafen zu, hoere die Morgen-Amsel singen und gehe puenktlich zu 5 Uhr wieder ins Bett, denn da klingelt der Wecker des grossen Mannes.
Ausserdem schlimm: Das Aua. mir tut alles weh. Als haette ich schlimmen Muskelkater. Das nervt unendlich.
Ansonsten wird es langsam, ganz langsam besser. Die Momente, in denen ich traeume (und es im Traum wirklich physisch fuehle), dass er mich einfach in den Arm nimmt, und alles gut wird, sie werden weniger. Die Momente, wo das Herz so weh tut, dass man einfach so losheulen koennte - sie sind fast nicht mehr da.
Es wird nicht gut - aber besser. Es bleibt das Unverstaendnis. Warum ueberredete man jemandenen, zu heiraten, um dann hinterher zu sagen "och noe, ich kann ja mit dir gar nichts anfangen, tschuess". Es war alles sehr unnoetig und ich werde es vermutlich nie verstehen.
Vier Wochen noch, dann beginnt ein neues Leben, da auf dem Dorf, bei meinen Eltern, und das wird auch nicht einfach, aber that's life.
Ich werde diese Wohnung hier in Suedberlin vermissen, die Sonnenuntergaenge, und das Gefuehl, einmal wirklich angekommen gewesen zu sein.
Aber.
Wir (das Kind und ich) werden es uns auch schoen machen dort, auf dem Dorf.
Und wir werden Huehner haben. Wenn das nix ist!
Freitag, 5. November 2021
free. and curious...
Das Schlimmste waren ja die unbeantworteten Fragen. Die mich quaelten, nicht schlafen und nicht atmen liessen. Warum nur? Was war passiert? Es hiess doch immer durchhalten, alles wird anders, ich liebe dich noch - und dann doch nicht? Diese Gruebeleien, sie machten mich fertig. Was hatte ich falsch gemacht?
An einem verheulten Sonntagmorgen, der grosse Mann weilte irgendwo anders in der Republik, fragte ich per Messenger nochmal an, ob es was geholfen haette, wenn ich in einer bestimmten Situation (da war es schon sehr verfahren, die Mauern Meilen hoch und ich konnnte schon selbst nicht mehr aus mir heraus) nochmal zugaenglicher gewesen waere. Und ploetzlich und unerwartet bekam ich Antworten. Bzw nein, keine Antworten, aber die eine entscheidende Antwort. Verklausuliert zwar, aber klar verstaendlich. Da war keine Liebe mehr. Kein Interesse. Schon lange nicht. Und DAS war genau das, was ich hoeren wollte, musste. DAS war genau das, was ich schon sehr sehr lange fuehlte, was aber immer abgestritten wurde. DAS war das, was ich selbst fuehlte gegenueber diesem Mann, der nichts mehr mit dem Mann zu tun hatte, den ich einst kennen lernte, bei dem mich aber immer noch die Hoffnung hielt, dass die einstige grosse Liebe noch irgendwo da drin schlummert und alles irgendwie... gut wird. Und das war etwas, womit ich arbeiten konnte, denn dass Liebe verschwindet, das ist etwas ganz normales, es passiert halt, dafuer kann man niemanden verantwortlich machen. Und wenn man dann keine jahrelange gemeinsame Basis hat, auf die man zurueckfallen kann - dann bleibt halt nicht mehr viel uebrig. Das ist dann traurig, aber - so ist das Leben eben.
Ich ging wie betaeubt in den Garten, demontierte das Trampolin des Kindes fuer den Winter, fuhr abends, halb blind von Traenen, nach Hause, setzte mich aufs Sofa, trank eine komplette Flasche Rotwein und heulte mich dabei komplett leer, vielleicht schrie ich dabei auch ein bisschen wuetend unser gemeinsames Foto an, schlief dann 10 Stunden komatoes und danach - danach war es ...gut! Es war, als haette sich ein dicker und verwirrter Knoten geloest. Es ging und geht mir seither wesentlich besser, mein Bauch, Herz und Kopf sind seit langer, langer Zeit mal wieder im Einklang miteinander, ich kann frei durchatmen und aufrecht gehen und ... ich kann wieder laecheln. Jetzt bin ich frei. Seit diesem Moment ist auch das Beduerfnis weg, allabendlich mit unanstaendigen Mengen Alkohol dieses fuerchterliche Gefuehl zu betaeuben. Und ich bin dem grossen Mann wahnsinnig dankbar dafuer, diese Situation endlich aufgeloest und damit diese Quaelerei beendet zu haben. Ich waere sicherlich auch so irgendwann darueber hinweg gekommen, aber es haette sehr, sehr viel und schmerzhafte Arbeit bedeutet.
meanwhile ...
... habe ich, aus einem Impuls heraus, weil mich eine Geschichte besonders beruehrte, einem BDSM-Geschichten-Autor, den ich schon sehr lange lese und als Autor verehre, den ich aber bisher nie getraut haette anzusprechen, ein Kompliment fuer sein Profil und seine Geschichten gemacht. Ich haette mit keiner Antwort gerechnet, bekam aber zwei Tage spaeter Antwort mit dem Vorschlag, ihm doch einfach telefonisch Gesellschaft zu leisten, er fuehre jetzt ne ganze Weile Auto. Nun bin ich ja immer noch keine grosse Telefoniererin, aber was solls, ich sagte zu und rief an. Und so telefonierten wir spontan eine knappe Stunde lang quer durch Berlin, ohne dass es irgendwie langweilig wurde. Kurz darauf hatte ich unverhofft einen Nachmittag frei, und da wir uns lose auf einen Kaffee "irgendwann mal" verabredet hatten, fragte ich an. Er hatte Zeit, und wir verabredeten uns zum Essen. Der Autor ist nicht mein Typ optisch, aber sehr charismatisch, unterhaltsam und - hat den urberlinerischen direkten Humor, den ich mag und der so in voelligem Kontrast zu seinen Geschichten steht.
Wir redeten geschlagene vier Stunden lang ueber Gott und die Welt, Beziehungen, Kindererziehung und Pubertaet, BDSM, Empathie, Forstwirtschaft und was weiss ich nicht alles, und danach waren wir verabredet. Ich werde ihn zu einer Party begleiten.
Einer BDSM-Party.
Voellig verrueckt.
Es gibt dort eine Sklavenauktion. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich da mitmachen will, aber ich bin mir sicher, dass ich in diesem Fall einen ganz hervorragenden Aufpasser an meiner Seite haette. Bei den "Auktionen" wird man fuer 40min "ersteigert", den Erloes kann man behalten oder an eine gemeinnuetzige Organisation spenden, und dann "gehoert" man fuer 40min dem Ersteigerer. Dafuer fuellt man vorher einen "Neigungsbogen" aus, auf dem wohl drauf steht, was man so mag (den gibt es natuerlich nicht im Internet vorher, da wird viel Heimlichtuerei drum gemacht), aber auf jeden Fall hat sich der Ersteigerer daran zu halten, was dort drauf steht - das klingt fuer mich erst mal eher so nach Wunschveranstaltung fuer den/die Ersteigerte. Alles sehr spannend und kickend fuers Kopfkino, aber ich habe keine Ahnung, ob ich das wirklich machen will und werde. Weil, was ist denn, wenn einen jemand ersteigert, den man voll aetzend findet? Wobei - dann kann man natuerlich sicherlich Veto einlegen, es ist ja kein "echter" Sklavenmarkt. Mir ist auch nicht klar, ob das ganze eher Sex-lastig oder eher BDSM-lastig ist.
Bis jetzt sehe ich das so, dass ich dort erst mal als Begleitung des Autors hingehe und wir schauen, wie der Flow zwischen uns ueberhaupt so ist, wir kennen uns ja auch noch nicht im Party-Kontext, haben uns nur einmal getroffen und zwei mal telefoniert, es gab eine kurze Begruessungsumarmung und sonst nix. Wir haben auch noch gar nicht abschliessend geklaert, in welcher Konfiguration wir da eigentlich hingehen. Einfach so oder - im Gefaelle? Dass er mich muehelos auf die Knie braechte, wenn er wollte, war bereits nach ein paar Minuten Treffen klar... Aber ich vertraue ihm, und da weiss ich, dass ich mich auf mein Bauchgefuehl absolut verlassen kann.
Und dann werde ich mir das ganze mit der Auktion und dem Neigungsbogen da mal anschauen, und entscheide spontan und je nach Stimmung bzgl Versteigerung ja oder nein.
Auf jeden Fall ist das alles MEGA spannend und ich bin verdammt neugierig und aufgeregt. Der Autor uebrigens auch, bei solch einer Party war er auch noch nicht. "Ich glaub, du siehst das viel gelassener als ich", meint er zu mir am Telefon. "Das scheint nur so...", antworte ich. Denn auch wenn ich im Vorfeld scheinbar die Ruhe selbst bin, weiss ich doch, dass ich spaetestens Samstag abend, wenn wir bei der Location ankommen, kurz vorm kollabieren sein werde vor Aufregung.
Und wenn es nicht ganz scheisse gewesen sein wird, werde ich hier berichten ^^
Dienstag, 5. Oktober 2021
all over now, baby blue
das mit dem grossen mann und mir - das ist geschichte. also, nicht so richtig, wir wohnen ja noch zusammen, bis das kind im naechsten jahr auf die weiterfuehrende schule geht. aber gemeinsam wird unser weg nicht weiter gehen.
ich habe keine ahnung, was passiert ist, warum das nicht geklappt hat. haben wir uns nicht genug angestrengt? haetten wir mehr tun muessen? haette ich netter sein muessen? weicher? huebscher? juenger? duenner? besser angezogen?
nein, natuerlich ist es das alles nicht, aber dieses nicht wissen warum, das nagt.
auf jeden fall haetten wir mehr, nein, ueberhaupt miteinander reden muessen, aber das konnten wir beide nicht, warum auch immer, und nun scheint es zu spaet dafuer zu sein.
die fuenfwoechige reha, die mich eigentlich gut erholt entlassen hatte, ist gefuehlt schon wieder jahre her und nicht mehr spuerbar.
dem grossen mann geht es schlecht, mir geht es schlecht. ich versuche halt irgendwie noch, die mutter zu sein, die ich halt sein kann, und dem kind einen einigermassen normalen alltag vorzuspielen. wenigstens das klappt halbwegs, auch wenn der sohn mit seinen feinen antennen natuerlich ganz genau spuert, dass ich traurig bin.
fahre ich mit den fingern durch mein haar, habe ich ein ganzes bueschel in der hand. das macht mir langsam wirklich angst. aber es soll ja schoene perücken geben. schlafen? haha, wenn dann nur stueckweise und viel zu oft alkoholinduziert. die zerknuellte frau, die mich im spiegel anschaut, kenne ich nicht. zum glueck habe ich immer noch home office, da stoeren die unkontrollierten heulanfaelle und das teilweise stundenlange leer aus dem fenster starren niemanden.
ich versuche mich abzulenken, rede mit menschen, das tut wirklich gut, und ich merke mal wieder, wie wahnsinnig hilfreich ein soziales netz ist. aus ganz unerwarteten ecken kommen hilfsangebote, man koenne gern mal zum quatschen und essen kommen oder auch zum uebernachten, wenn man mal raus muesste. von leuten vor allem auch, die dafuer selbst ihre kinder stapeln muessten und / oder selber schwere paeckchen zu tragen haben. die wissen, warum. diese waerme zu spueren ist schoen und vermag teilweise das innerliche dauerzittern zu besaenftigen.
trommeln hilft auch, das ist sehr gut, dass ich damit wieder angefangen habe, kurze auszeiten, die komplett den kopf frei machen. ein wochenende mit dem kuschelgefaehrten und die herbstferien mit kind in bullerbue werden auch ein wenig ruhe bringen.
insgesamt herrscht grosse ratlosigkeit. vielleicht ist es ja auch einfach der oktober, der momentan noch so gar nicht golden ist. die zeit wird alles heilen, das tut sie immer. aber bis dahin ist es halt einfach alles scheisse.
Sonntag, 1. August 2021
magic weekend - let's play
Der naechste Morgen beginnt unspektakulaer, aber hoechst angenehm mit einem noch im Halbschlaf begonnenen Morgen-Blowjob und anschliessendem ausgiebigen Morgen-SlowMo-Sex, bis wir irgendwann mal denken, dass es doch mal sinnvoll waere, aufzustehen, wenn man denn noch etwas vom Fruehstuecksbuffet ergattern will.
Beim Fruehstueck werden Plaene fuer den Tag geschmiedet, u.a. die Stadt anschauen, Wellness und, als erster Punkt, der Besuch eines Offline Goth/Fetisch/SM-Shops, mit dessen Online-Instanz ich ziemlich gute Erfahrungen gemacht habe. Wir wollen Schlaginstrumente begutachten und ggf. erwerben, ich braeuchte zudem Ersatz fuer die bei dem letzten Outdoor-Shooting kaputt gegangenen High Heels.
Ausserdem wollen wir natuerlich auch reichlich Zeit auf dem Zimmer verbringen. Da gibt es etwas zu tun. Tags zuvor zauberte der Mann naemlich noch, zu meinem grossen Amuesement, gemischt mit wachsender Besorgnis, allen Ernstes einen metallenen Bodenpranger sowie ein schweres Fesseleisen aus dem Koffer. Die natuerlich ausprobiert werden muessen.
Als wir zur Stadt-Tour aufbrechen, hoffen wir sehr, dass das "Bitte nicht stoeren"-Schild ernst genommen wird, denn das Zimmer sieht aus wie eine Mischung zwischen Puff und SM-Studio.
Bis zu dem Shop sind es nur ein paar Bahnstationen, wir schlendern bei strahlendem Sonnenschein hin (das Wetter ist uns wirklich das ganze Wochenende aeusserst gewogen) und kommen auf die Minute puenktlich zur Oeffnungszeit an. Leider erweist sich der Laden zwar als sehr unterhaltsam, wirklich hochwertiges Zeug ist aber leider nicht zu finden in der Fetisch-/BDSM-Ecke. Alles eher Richtung Plastik und Kunstleder, billig verarbeitet. Und auch von den Schuhen her scheinen in dem Laden eher die Restposten verkauft zu werden. Selbst an Gerten ist nicht viel zu holen, da liegt im Hotelzimmer schon weitaus bessere Qualitaet bereit. Einzig eine Dressurgerte, die er kurz auf meinem Hintern ausprobiert, waere es evtl wert gewesen, mitgenommen zu werden, bleibt allerdings zu meinem leisen Bedauern, aber auch Erleichterung, dort. Mit den Dingern verbindet mich immer noch eine ziemliche Hassliebe.
Kurz vor dem Ausgang erregt dann doch noch etwas die Aufmerksamkeit des Mannes: Eine venezianische Maske wird fuer interessant genug befunden, um mitgenommen zu werden, und so verlassen wir immerhin nicht mit ganz leeren Haenden den Shop.
Nach diesem anstrengenden Shoppingerlebnis spazieren wir ein wenig durch den anliegenden Park und bleiben beim naechstbesten Biergarten mit chilliger Musik und Loungeatmosphaere haengen. Mir schmeckt das Bier schon wieder, wir sitzen, schauen Leute an, quatschen und ueberlegen, was man jetzt noch machen oder anschauen koennte, was eigentlich Quatsch ist, weil, wie wir unisono feststellen, wir eh einfach wieder aufs Zimmer wollen, Dinge tun.
Gesagt, getan, kurz darauf sind wir wieder im Hotel und ich knie, nackt bis auf Halsband, Hand- und Fussfesseln und die venezianische Maske, vor dem Sessel des Mannes und lasse mich durch einen weiteren sehr geilen und ausgiebigen Blowjob dirigieren. Bis er mir das Halsband abnimmt und... es ernst wird.
Der Mann heisst mich auf alle Viere gehen in den Bodenpranger. So was hatte ich noch nicht. Der Grosse Mann hat mich ein zwei Mal fixiert zum Verhauen, aber schnell gemerkt, dass das nicht noetig ist - ich halte auch so still. Oder zumindest so still wie moeglich. Das hier ist ... aufregend. Und kribbelnd.
Nettes Detail: Unter dem Ding ist eine Bettdecke ausgelegt, um es etwas bequemer zu machen, und nunja, mit zunehmendem Alter wird frau ja auch zunehmend dankbarer fuer solche Kleinigkeiten ^^.
Zunaechst legt er mir das Halseisen um, dann werden die Fesseln der Hand- und Fussgelenke mit Karabinern in die Bodenoesen geklinkt. Ich haenge nun mit ziemlich gespreizten Beinen, rausgestrecktem Hintern und relativ wenig Bewegungsfreiheit auf dem Praesentierteller. "Alles okay?", fragt er und ich nicke. Und *zack* klatscht die Gerte auf meinen Arsch. Und wie. AUA!
"EY", noele ich los, "von Aufwaermen hast Du wohl auch noch nix gehoert??!!"
Ich kann sein Grinsen nicht sehen, aber ich kann es spueren. Das Ding war volle Absicht und sollte nur meine Aufmerksamkeit aus der Prangersituation raus zu ihm fokussieren. Nunja, die hat er nun auch zu 100%.
Und dann verhaut er mich mit der Gerte nach allen Regeln der Kunst, erst softer, dann haerter werdend, zwischendurch immer wieder seine Hand auf meinem Hintern und an meiner Pussy. Die uebrigens auch das ihre abbekommt. Nochmal: Aua!. Aber auch geil. Irgendwie. Aber auch aua. Wie das halt so ist. Und ich merke den Unterschied von frei und fixiert verhauen werden: Ich kann mich nicht so bewegen, wie ich will. Dadurch kommen die Schlaege wesentlich intensiver an. Ich denke, das koennte ich bis zu einem wesentlich geringeren Schmerzlevel tolerieren, als frei stehend oder kniend. Weil ich irgendwann nicht mehr wuesste, wie ich den Schmerz verarbeiten soll. Aber so, mit Gerte pur, ist das perfekt. Und zur Belohnung werde ich zwischendurch auch ein wenig gefickt. Was ich durch das Halseisen wiederum schwierig finde. Also insgesamt ein sehr zwiegespaltenes Ding mit diesem Pranger. Mithin genau das, was ich mag. Stelle mir vor, dass es noch praktischer (fuer Top) ist, wenn man das Ding auf einen Sofatisch oder etwas in aehnlicher Hoehe baut, der Zugaenglichkeiten wegen.
Nach einer Weile und runterzuzaehlenden letzten drei Hieben auf meine Pussy klinkt er mich aus und ich schmeisse mich aufs Bett, grinse gluecklich und schnurre wie ein Kaetzchen, waehrend die Endorphine meinen Koerper fluten. Gott ich LIEBE das, dieses Gefuehl danach. Es gibt nichts Vergleichbares. Irgendjemand sagte mal, Sex befriedigt, aber verhauen werden macht zufrieden. Das trifft bei mir zu 100% zu. Ich bin absolut wunschlos gluecklich. Und der Mann hat festgestellt, dass er durchaus Gefallen dran finden koennte, eine Frau einfach nur so zu verhauen. Ohne Grund, nur weil beide es wollen.
"Na, haelst Du noch ein paar Schlaege auf die Fusssohlen aus?", fragt er nach einem Moment runter kommen lassen, und ich antworte, dass ich keine Ahnung habe, weil keine Erfahrung damit, und das doch eigentlich er entscheiden muss, aber da ich ja fuer jeden Scheiss zu haben bin...
Er grinst und holt das Fesseleisen. Oha. DAS Ding sieht echt gemein aus. Zuerst werden, gespreizt kniend, die Fussgelenke in die Fusseisen gebracht. Dann gehen die Haende unter dem Koerper durch, und werden parallel zu den Fuessen in die Handeisen gesperrt. Das ist mit meinen Corona-Pfunden allein schon koerperlich herausfordernd, er muss mir ziemlich helfen, damit ich die Arme ueberhaupt so weit nach hinten bekomme. Dann klinkt er ein, und nun, in diesem Ding, bin ich wirklich komplett bewegungsunfaehig, und zwar so sehr, dass mich ganz kurz ein leichter Hauch von Panik anfaellt, der aber gleich wieder weg geht.
Dieses Ding sollte man aber wirklich und ganz erst gemeint nur anwenden, wenn da absolutes Vertrauen da ist, dass das Gegenueber keine Scheisse baut, denn im Gegensatz zu vielen Fixierungen, wo man noch halbwegs raus kommt mit mehr oder weniger Aufwand, ist das in dem Teil schlicht ein Ding der Unmoeglichkeit, weil man nicht an die Splinte rankommt.
Dementsprechend intensiv wirken dann auch die Schlaege auf die Fusssohlen. Ich bin da relativ unempfindlich, aber nach kurzer Steigerung kann ich, der kompletten Bewegungsunfaehigkeit wegen, den sonst eigentlich aushaltbaren Schmerz gar nicht mehr verarbeiten und schreie ungewoehnlich frueh fuer meine Verhaeltnisse nach Pause. "Sorry, aber DAS wollte ich wenigstens einmal von dir gehoert haben", schmunzelt der Mann, und macht mich sofort los.
Interessante Erfahrung, die ich noch nicht einordnen kann. Vielleicht zum gevoegelt werden besser als zum verhauen werden.
Ich muss erst mal zum Spiegel und die Spuren auf meinem Hintern betrachten. Wunderschoen. Ich liebe das, diese Andenken, einerseits die sichtbaren und andererseits die unsichtbaren, die sich bei jedem Platz nehmen bemerkbar machen. Eine weitere Kuschel- und Sex-Runde spaeter stehe ich nackt am Fenster und schaue raus. Der Mann laesst mich noch mal in die High Heels schluepfen und voegelt mich dann direkt da am Fenster noch mal zum Finale, das interessiert aber draussen keinen, zumindest guckt niemand hoch. Ich mag das Gefuehl trotzdem.
Und dann - stellen wir fest, ja seit dem Fruehstueck schon wieder nichts gegessen zu haben und wir wollten ja eh noch ein bisschen bummeln gehen und was trinken und ueberhaupt, fuer Wellness haben wir viel zu lange Spass im Zimmer gehabt, und so zuckeln wir noch mal los und ich bekomme das seelige Grinsen den ganzen Abend nicht mehr aus dem Gesicht. Der Abend endet nach essen gehen in der netten Altstadt und noch einem Drink im wirklich super suessen und pittoresken historischen Handwerkerviertel genau so, wie der naechste Morgen beginnt: Mit ausgiebiger Voegelei. Und dann bin zumindest ich das, was fuer dieses Wochenende geplant war: Sattgefickt. Also: Vorerst. Dass das zu wiederholen bzw auszubauen sein wird, darueber besteht beiderseits Einigkeit.
Nach dem Fruehstueck schaffen wir dann tatsaechlich doch noch eine sehr ausgedehnte Runde Wellness ueber den Daechern der Stadt und dann - geht mein Zug nach Hause, er bringt mich zum Bahnsteig, ein langer Kuss zum Abschied und das Wochenende ist vorbei. In den dreieinhalb Stunden Heimweg lese ich nochmal die Messagerei im Vorfeld durch und schmunzele eigentlich durchgehend. Wie anders sich doch so einiges liest, wenn man den Menschen, der dahintersteckt, erst mal real kennengelernt hat. Deswegen sollte man sich ja auch immer moeglichst schnell treffen.
Fuer einen Reality Check.
Dienstag, 27. Juli 2021
magic weekend - all about sex
Montag, 26. Juli 2021
magic weekend - prologue
Meine Akkus sind voll. Ich bin gerade so aufgeraeumt, entspannt und geerdet wie seit sehr langem nicht. Und - ein bisschen verknallt.
Aber: Von vorn.
Vor einiger Zeit spielt mir Apple Music ein bestimmtes Lied rein, welches mich spontan an jemanden denken laesst. Man kennt sich locker uebers Web, wir haben uns aber noch nie gesehen oder naeheren Kontakt gehabt. Nicht, dass ich's nicht vorsichtig versucht haette, ab und zu, ueber die Jahre, aber es ergab sich halt nicht oder vielleicht passte es auch einfach noch nicht. Jetzt muss ich mit einem Laecheln an ihn denken und schreibe ihm genau das in einer Whatsapp-Message.
Ich habe als Antwort so ziemlich alles erwartet, aber keine knapp 7minuetige Sprachnachricht, die mich nicht nur thematisch, sondern auch stimmlich ziemlich wegflasht. Es entwickelt sich recht schnell ein angeregter Dialog ueber Gott und die Welt, Zwischenmenschliches und BDSM-Mobiliar, wir telefonieren, und eine Woche spaeter sende ich, zur Motivation an einem langen Tag, und weil ich gerade Urlaub habe und mich ein wenig langweile, ein Tittenbild. Woraufhin der Dialog sowie das gesendete Bildmaterial in Rekordzeit eskalieren und klar ist: Wir muessen uns mal treffen, oder, wie er es formuliert: "zwei Dinge zusammenbringen".
Kurz darauf ist, zu einem anderen Ereignis passend, fuer drei Wochen spaeter ein Hotelzimmer gebucht, er nennt es "was Gediegenes", ich nenne es "alterSchwedeKrassWasFuerEinGeilesHotel", mit Sauna, Pool und allem PiPaPo. Und ich bin eingeladen. OMG!!
Ab nun ist Abwarten und Vorfreude angesagt. Und ganz viel "Was wenn ich nicht... " (gut genug bin, oder schlank genug, oder nicht richtig), kurzum, was, wenn er den Aufwand ganz umsonst betreibt und dann feststellt "meeh, nee, die will ich nicht?". So ein Ego kann ja ziemlich fragil sein, und das dauerhafte Verschmaehtwerden zu hause nagt an mir.
Mir wird aber immer wieder versichert, dass das nicht passieren wird. Dass das passen wird mit uns. Und dass ich einfach vertrauen soll. Was ich versuche zu tun und ja auch sehr gut kann,
ich gebe gern sehr viel Vorschuss-Vertrauen und habe bisher entweder schlicht Glueck oder eine gute Menschenkenntnis gehabt, denn es wurde nie wirklich enttaeuscht.
Und selbst, wenn es nicht passen sollte, bin ich mir inzwischen sehr sicher, dass wir trotzdem eine Menge Spass bei Kneipentour und Leute treffen wuerden haben koennen.
Unsere Texte werden expliziter, erwartungsfreudiger und detaillierter. Es geht um Vorstellungen, Vorlieben, Erwartungen, Gos, No-Gos und Phantasien bezueglich Sex und auch sehr konkret Richtung BDSM. Und all diese Dinge decken sich an sehr vielen Stellen aufs Vortrefflichste und Erstaunlichste. Ich liebe es z.B., Anweisungen zu bekommen, oder einfach stillzuhalten und genommen zu werden, verfuegbar zu sein, zu folgen. Er liebt die Gegenseite davon. Und nicht geklaerte Stellen, ist man sich einig, kann man ja einfach ausprobieren. Z.B. eine Sub "einfach so" verhauen. Fuer mich eine tolle Sache - ich brauche keinen vorgeschobenen "Grund" wie Bestrafung oder Disziplinierung. Ich mag einfach so Haue, der Endorphine wegen, die der Schmerz freisetzt. Das muss er sehen, ob das klappt, sagt er. Auf jeden Fall erfahren wir so einiges darueber, wie der jeweils andere tickt.
Und er laesst mich wissen, wie ich ihn dann im Hotel zu empfangen habe. Ueber die Tage hinweg immer detaillierter beschrieben. Was bei mir nicht ohne Wirkung bleibt. Ich werde von Tag zu Tag aufgeregter. Und angesexter.
Zwei weitere Wochen, mehrere MB Whatsapp-Chat und -Bilder und einige Telefonate spaeter ist es dann so weit - ich steige mit einem randvollen Koffer in den ICE, in die Stadt auf der Haelfte der Strecke (ich kann ja immer nur Maenner, die sonstwo wohnen), und werde mit jedem km hibbeliger. Unterwegs komme ich immerhin noch dazu, mich mit etwas Home-Office aus dem Zug abzulenken. Danach habe ich nur noch ein Thema im Kopf.
Das Hotel ist schnell gefunden und wirklich sehr gediegen. Wow.
Ich organisiere noch schnell zwei Sektglaeser, entere das Zimmer und vermelde per WA checkin. Der Mann wird in der Lobby warten, bis ich mit den mir aufgetragenen Verrichtungen fertig bin.
Das Bett ist riesig, alles wirklich sehr hochwertig, aber dafuer habe ich jetzt keine Augen. Ich dusche schnell und richte mich einigermassen her. Ich verrichte sorgfaeltig die Vorbereitungen, die im Zimmer vorzunehmen sind. Und als alles fertig ist und ich merke, dass ich eigentlich nur noch auf Zeit spiele, atme ich einmal tief durch und schreibe ihm:
Also ich kann nicht behaupten, mich auch nur ansatzweise bereit zu fuehlen, aber ich bin mit den Vorbereitungen fertig...
Die Antwort kommt prompt:
Gut
Aufs Bett mit Dir
Ich komme
... und nun knie ich wie befohlen nackt, nur mit High Heels bekleidet, Haende auf dem Hintern, mit dem Ruecken zur Tuer und geschlossenen Augen auf dem Bett, das Herz schlaegt mir im Gallopp bis zum Hals und ich harre des Mannes und der Dinge, die da kommen werden ...
Mittwoch, 21. Juli 2021
viking
und dann ist ja da noch... der Vikinger.
Ende letzten Jahres ist der Ehemann unterwegs und ich habe sturmfrei. Ein Date im Joy spricht mich an: Es ist als komplettes Anti-Date formuliert. Leider erinnere ich den Text nicht mehr. Der Typ aber ist interessant: Tätowiert mit Vikinger-Bart (ich mag Baerte eigentlich GAR nicht, aber dieser ist null hipstermaessig), sehr witziges Profil (ich hasse diese Poserprofile oder Sprueche-Langweiler), zarte 40 (ein Welpe sozusagen ^^) und ach, ich bin irgendwie in Spiellaune und texte auf das schon-fast-abgelaufene Date:
"verdammt, leider habe ich die date-Anfrage erst jetzt gesehen, deswegen brauche ich Dich ja auch nicht mehr anzuschreiben.
Es haette so richtig aetzend werden koennen - wir haetten einen Film auf sixx rausgesucht, bei dem man sich schon in den ersten drei Minuten gegen das Einschlafen wehren muss und Du haettest mir zugucken koennen, wie ich Chips auf mein Wochenend-T-Shirt kruemele, waehrend wir uns anschweigen und Du ab und zu genervt auf die Uhr guckst. Du haettest mich mit Monologen zu den neuesten Trends der Bartpflege langweilen koennen und ich haette mit einem Bericht von der Elternversammlung der 5a gekontert.
Und wir waeren richtig froh gewesen, wenn der Abend endlich vorbei gewesen waere.
Naja, da haben wir wohl noch mal Glueck gehabt!"
Antwort:
"Ach so ein Mist aber auch... darauf haette ich echt so gar keine Lust gehabt... ich haette mich auch extra nicht rasiert.
das macht mich jetzt traurig."
Volltreffer - Humorkompatibilitaet. In diesem Sinne ging es noch ein paar Nachrichten weiter und nach einem kurzen Telefonat hatte ich viel gelacht und voellig unverhofft ein Date.
Wir hatten zwar Jogginghose oder Bademantel ausgemacht, ich zog aber trotzdem mal noch was nettes drunter und wartete sehr amuesiert. Irgendwann klingelte es, ich oeffnete gespannt die Tuer und bekam eine sehr angenehme Umarmung und einen kurzen Begruessungskuss von einem Mann, der sehr gut roch und seinen Bildern tatsaechlich ueberraschend aehnlich sieht (das ist bei Joy ja auch immer so eine Sache).
Zu meinem leichten Befremden hatte er seine eigene Fanta mitgebracht, aber okay - hat so jeder seine Macken.
Wir setzen uns zunaechst aufs Sofa und quatschen ziemlich lange und angeregt. Er macht ein Neben-Dem-Beruf-Studium in einer der meinen aehnlichen Branche und wir sind uns sehr schnell einig, dass Elektrotechnik und Statistik der letzte Scheiss sind usw usf... es herrscht nicht einen Moment unangenehme Stille. Irgendwann rutscht er ein Stueck naeher heran und streichelt meinen Arm, und kurz darauf zieht er mich zu sich rueber und wir fangen an zu knutschen. Und wow!! Das kann er echt gut. Und dieser Bart! Der ist mega-weich!
Mitten in der wilden Knutscherei haelt er inne, kniet sich aufs Sofa neben mich und oeffnet seine Hose. Kein Slip drunter, sozusagen instant ready to go ^^
Ich nehme mir seinen Schwanz vor und blase ihn zu seinem sichtlichen und hoerbaren Vergnuegen. Gutes Format, easy zu blasen und zu deepthroaten, trotzdem nicht zu klein. Fein fein :))
Seine Hand, die schon die ganze Zeit nebenher meine Pussy streichelt, macht jetzt mit zwei Fingern eine bestimmte Bewegung in mich rein und ... huiiii! "Stop", sage ich, "wenn Du DAS machst, muessen wir rueber gehen, sonst wird das Sofa nass." Er grinst mich an, und wir gehen ins Schlafzimmer.
Hier zeigt er mir erst mal, wie es so um seine Zungenfertigkeit bestellt ist. Und auch wenn ich immer noch nie beim Sex kommen werde - auch darin ist er super, es fuehlt sich toll an und ich geniesse einfach... bis er wieder den Squirting-Griff ansetzt und ... whow, auf den Punkt, zack, Bett nass. Und sofort macht seine Zunge weiter... es fuehlt sich herrlich an, aber ich habe jetzt Lust auf seinen Schwanz in mir, schnappe ein Gummi, drapiere den Mann auf den Ruecken und dann ... setze ich mich auf ihn und naja, sein Stoehnen zeigt, dass er das jetzt nicht ganz verkehrt findet.
Erst langsam, dann schneller fange ich ihn an zu reiten, die Augen geschlossen, und geniesse das Gefuehl. Er auch, also lasse ich es drauf ankommen und reite, obwohl er mich immer wieder versucht zu bremsen, ihn intensiver, bis er sich nach kurzer Zeit an mich krallt, sehr kurz sehr laut wird und dann schwer atmend mit geschlossenen Augen laechelt: "boah, das fuchst mich jetzt".... :-D
Dann passiert etwas, womit ich nicht gerechnet habe: Er kuschelt sich an mich, laesst sich streicheln, fast kann ich ihn schnurren hoeren - und wir quatschen weiter ueber Gott und die Welt. Bis er mich irgendwann in die 69 wurschtelt, schon wieder mit beachtlichem Staender. Ach ja, der Typ ist ja erst 40 ;-D
In Runde 2 uebernimmt er eher das Ruder, und das kann er auch recht gut. Ich lasse mich nach allen Regeln der Kunst durchvoegeln, vorwaerts, rueckwaerts, seitwaerts, Beine oben, Beine unten, zwischendurch kuscheln und rumknutschen und ich merke, wie sehr ich ausgehungert war.
Nach noch einer Quassel- und Rumflachsrunde folgt Runde drei, insgesamt eher schmusig und ausgewogen, ich blase ihn zum Finish, weil ich natuerlich wissen will, wie er schmeckt. Hmmmmm! :)
Dann muss er langsam los, weil er am naechsten Morgen frueh raus muss, sitzt aber erst noch auf dem Bettrand und kann sich nicht aufraffen. Ich setze mich hinter ihn, schmiege mich an ihn und streichle und massiere seine Schultern und ey, der Mann kann geniessen wie ein Kaetzchen.
Irgendwann dann muss er aber doch los, und wir verabschieden uns nach einem unverhofft sehr coolen Abend mit der Gewissheit, das nicht nur einmal wiederholen zu wollen.
Mittwoch, 30. Juni 2021
(konservensex) lakeside
Dienstag, 28. April 2020
war da was?
alle welt redet nur noch vom grossen C.
ich muss mal sagen - ich bekomme davon gar nicht viel mit. ich mache verordnetes homeoffice und homeschooling mit dem luetten im haus meiner eltern, an welchem waehrenddessen einige sanierungsarbeiten stattfinden. diese baustelle, sowie meine eigenen baustellen, halten mich so auf trab, dass ich nur an den maskentragenden leuten da draussen, wenn ich doch mal kurz was einkaufen muss, bemerke, dass wohl irgendetwas laeuft. ansonsten koennten genauso gut auch sommerferien sein oder so.
meine baustellen sind schlimmer werdende tiefs, das letzte mal so krass, dass ich nachts heulend und zitternd auf dem sofa haengend psychiatrische notambulanzen gegoogelt habe, weil ich dachte, es geht einfach nicht mehr, weil ich einfach nicht mehr wollte. und mich danach drei tage kaum noch bewegen konnte. so als waere die erde ein magnet und ich aus metall. als wuerde ich permanent durch huefthohes wasser waten. das verdammte daydrinking im home office verstaerkt und potenziert solche episoden natuerlich zusaetzlich. die ausloeser sind jeweils solche, die ich psychisch stabil einfach wegstecken und -laecheln kann, die mich aber in bestimmten phasen komplett aus dem gleichgewicht bringen und alles, aber auch wirklich alles anzweifeln lassen. mein mann diagnostizierte spontan burn out, was angesichts des chaos-jahres, das hinter (und noch vor) uns liegt, sowie homeschooling und allem drum und dran, nicht mal abwegig waere (oder wie eine freundin meinte, nachdem ich ihr alles erzaehlte, was so los ist und war: "wie. jetzt erst??!").
nun ist es aber regelmaessig so, dass sich nach ein paar tagen jeweils innerhalb von ein paar minuten sozusagen ein vorhang hebt, ich mich umschaue und denke: "ach SO sieht die welt eigentlich aus. ist doch alles schick!" und dann bin ich wieder voellig "normal".
beobachteterweise bekomme ich dann meist meine tage, daher ging ich nach konsultation meines allgemeinarztes erstmal zu meiner gynaekologin, und siehe da: das waere so mitte 40 voellig normal, sagt sie, das haetten total viele frauen. ich bin noch weit von den wechseljahren entfernt (perfekt gebaerfaehig...haha), aber so ab mitte 40 stellt der koerper langsam um.
bevor ich mich also in eine betreute toepfertherapie begebe (die ich nebenbei trotzdem gut gebrauchen koennte... aber eins nach dem anderen...), versuchen wir es jetzt erstmal mit hoch dosiertem moenchspfeffer, und wenn das nicht hilft, mit hormonellen verhuetungsmitteln oder aber niedrig dosierten antidepressiva in der 2. zyklushaelfte. schaunwamal, in drei monaten sollte ich mehr wissen.
ein seelenpflaster in den turbulenten zeiten ist der tierarzt geworden. wir sind humor-, knutsch- und kuschelkompatibel, und obwohl er in seinem joy-profil bdsm und dominanz angibt (und durchaus auch dominant ist) spielt das bei unseren begegnungen (bisher?) keine rolle. wenn ich bei ihm ankomme, muss ich sowieso erstmal alle seine 4 (!!!) Katzen kuscheln.<3 -oberteil="" aber="" absolut="" allein="" alltag="" also="" an="" angekommen="" auch="" auf="" aufgabe="" aufzuladen.="" auszeit.="" auszeiten.="" bedingt="" bemuehungen="" bett="" bin="" bringen="" corona.="" dann...="" dann="" das="" de="" den="" der="" derlei="" die="" doch="" drei="" druck="" durch="" eine="" einem="" einen="" einfach="" er="" erste="" es="" faible="" fest.="" flachsen="" form="" fuer="" ganz="" gemacht="" geniessen="" h.s="" haben="" haelt="" hat="" hervorragend="" high-heels.="" hinterher="" ich="" ignoriere="" im="" immer="" in="" inzwischen="" ist="" ja="" jeweils="" katzen="" klappen="" klein="" kleine="" knutschen...="" koennen="" kommen="" komplett="" kopf="" krasser="" kuschelakkus="" kuscheln="" laesst="" latex="" latexstruempfe="" legt="" luxe.="" mein="" meist="" mich="" mit="" muskelkatererzeugendem="" nass.="" natuerlich="" nicht="" nur="" oder="" ohne="" p="" perfekte="" punkt="" quatschen="" regelmaessig="" reichen="" relativ="" rum="" runter="" schalter="" schmeisse="" schonmal="" schweisstreibendem="" sehr="" seine="" selbst="" setzen.="" sex...="" sex="" sich="" sind="" so="" sprechstundenzeiten="" stelle="" streicheln="" stuendchen="" stunden="" teilt="" um="" und="" unsere="" unter="" vergeht="" vergessen.="" voll="" von="" weile="" wellnessflausch="" wenn="" wir="" wird="" zeitfenster="" zu="" zum="" zur="">3>
H. hingegen haelt sich als hochrisikogruppe sehr penibel an abstandsregeln und kontaktverbot. mit ihm schreibe ich derzeit nur, schicke ab und an ein teasing-foto. und: ich hoere ihm zu. er streamt naemlich ps4-spiele auf twitch, und er liest spaetabends dort vor.
bis vor kurzem den kleinen hobbit, jetzt moby dick. es ergab sich, dass mein sohn mal dazu kam, als ich ihm gerade beim gran turismo fahren zuschaute, und, naja, was soll ich sagen, H. hat jetzt einen sehr jungen und sehr begeisterten fan, und wir schauen / hoeren jetzt abends oft gemeinsam zu ;-D
ich freue mich sehr darauf, ihn mal wieder zu sehen. mal schauen, ob er die kontaktsperre wirklich bis zum bitteren ende durchzieht.
der grosse mann und ich ueben uns immer noch in physical distancing. ob das irgendwann nochmal anders wird... ich weiss es nicht. immerhin haben wir am wochenende mal wieder ein bisschen gekuschelt. und siehe da - mein koerper reagiert wie eh und je sehr spontan und intensiv auf seinen...
an dem polyamor-ding basteln wir immer noch herum. so ganz eifersuchtsfrei geht es beidseitig nicht.
er mag den tierarzt nicht, weil dieser, nach dem flappsigen spruch des grossen mannes auf seine erste anfrage, ohne den "bdsm-kodex" zu beachten an ihm vorbei getunnelt ist (bzw ich ihn vorbeigetunnelt habe, weil ich mir die maenner, auf die ich lust habe, selbst schnappe und dabei jetzt auch nicht wirklich devot vorgehe).
ich mag sein derzeitiges objekt der begierde nicht, weil sie ihn hinhaelt und unwuerdige teenie-spielchen spielt.
wir goennen uns trotzdem unsere auszeiten - letztendlich muss man ja mit dem/der jeweiligen gespielen nichts weiter zu tun haben, die hauptsache ist: dem anderen geht es gut.
mit des grossen mannes zweitsub hingegen verstehe ich mich weiterhin sehr gut, mal sehen, wann wir uns mal wieder treffen.
ausserdem haben wir ein nettes paerchen hier in der naehe kennengelernt, ich bin gespannt, was sich da ergibt ... eine freundschaft waere sehr schoen, weil wir bisher keinen gemeinsamen freundeskreis haben. und ein weiteres paerchen aus dem anderen ende der republik hat uns auf joy angeschrieben, ob wir sie nicht nach corona in ihrem feriendomizil in spanien besuchen wollen. keine ahnung, wie das kam und was daraus wird, das ganze ist irgendwie ziemlich absurd und lustig und ... wird bestimmt einen blogeintrag wert sein ^^.
vielleicht komme ich ja so irgendwann vor ende meines sexlebens doch nochmal zu zwei schwaenzen gleichzeitig. oder sogar in einen swingerclub! :)
Sie sehen - es ist viel los, obwohl gar nichts los ist. man wurschtelt sich so durch.
anbei zur erbauung noch ein arschbild von nem lost place shooting mit dem tierarzt - mitten in B. bleiben Sie gesund ;)
Donnerstag, 20. Februar 2020
doolittle
ein neuer akteur hat die buehne betreten: der tierarzt.
er hatte ein foto unseres profils auf joy geliked, ich schaute zurueck und war geflasht vom text. da hatte sich offenbar jemand sehr viel arbeit gemacht, es ist sehr viel text. es blitzt genau die prise humor und selbstironie durch, die ich mag und die zeigt, dass sich jemand nicht zu ernst nimmt, und die formulierungen sind kurz, praegnant, auf den punkt und laden zum traeumen ein. keine bilder, auf denen der mann zu erkennen ist, aber die eckdaten genau in meinem beuteschema. der bdsm-anteil scheinbar eher in der nicht ganz so harten ecke zu verorten.
besonders zog der text unter "ich mag": dieser magische moment, wenn ich den ersten blick in die augen einer frau wage, die spuert, dass ich fuehle, dass sie fuehlt
genau. genau dieser moment. den liebe ich auch.
hm. mein interesse war geweckt und ich schrieb mit einem kompliment fuer das profil zurueck (es ist dort auch einfach eine wohltat, mal keinen textgenerator-bullshit, notgeiles geseiere oder selbstbeweihraeucherung zu lesen).
er schrieb zurueck, und da ich ewigem hin- und her- geschreibe so gar nichts abgewinnen kann (zu viel platz fuer projektion) schlug ich zeitnah ein treffen vor, wir machten was aus und eine woche spaeter stand ich vorm cafe und wartete. ich hatte mir explizit nicht die fotos im privat-album freischalten lassen, wusste nun also gar nicht, was mich erwartete, und dachte nur bei jedem mann, der in die gegend kam, 'oh gott der bitte nicht'...
bis dann jemand auf mich zukam, grinste, aufs telefon schaute und meinte 'hey, ich hab aber noch zwei minuten!' - und ich nur so dachte hui..... wow...?, denn damit hatte ich nicht gerechnet. absolut kein beau, aber auf klassische schoenlinge stehe ich eh nicht. stattdessen lederjacke, markantes gesicht, stiefel und ein sehr verschmitztes laecheln - spontan so ziemlich mein typ.
schmunzelnd liess ich mir die tuer aufhalten und wir enterten das cafe. die unterhaltung lief dementsprechend locker vor sich hin - man hat ja immer den aufhaenger des clubsterbens in berlin, wo kann man noch hingehen, wo kommt man her, und letztendlich... was sucht man eigentlich? der tierarzt sucht eine affaere. sexuell erstmal, aber gern auch bdsm involvierend. das war eigentlich auch das einzige, was ein wenig tiefer gehende themen ankratzte ... ansonsten hatten wir sowieso nur eine stunde zeit (er musste danach zum dienst), und es sollte ja nur erstmal ein beschnuppern sein. aber. es war eindeutig subtext da. dieses in die augen schauen und anschmunzeln. es war tatsaechlich ... flirten??? das hatte ich ja schon ewig nicht mehr gemacht!
zum abschied gab es dann nur ein kurzes taetscheln auf abstand, weil ich eine fiese erkaeltung herumschleppte, und danach stand ich grinsend in der bahn und aus dem hui..... wow...? war ein hui! wow! geworden.
das naechste treffen war eigentlich schon angedacht, doch dann gab es erstmal noch ein wenig hin und her mit dem grossen mann - polyamor-offen-D/s-ehe konglomerat mit jemandem, der doch sehr gern die kontrolle ueber alles hat, auf der einen seite und einer sehr autarken persoenlichkeit, die sich ihres platzes an seiner seite zwar bewusst ist, aber eigentlich immer noch ihr eigenes leben fuehren will, auf der anderen seite, sorgt immer wieder mal fuer sprengstoff. der tierarzt hatte mich extra gefragt, wie das in unserer konstellation ist, ob er meinen mann um erlaubnis bitten muesse? ich meinte eigentlich, fuer was trinken gehen eher nicht. er fragte trotzdem an, ob es ok waere, wenn wir uns wieder sehen. woraufhin der grosse mann, an diesem tag scheisse drauf, um eine definition von wiedersehen bat, allerdings in einer dermassen passiv-aggressiven art, dass der tierarzt erstmal nicht antwortete (gut so, waere er ueber dieses stoeckchen gesprungen, waere das fuer mich auch schon wieder ein ausschlusskriterium gewesen). der grosse mann allerdings spulte sich ueber den tag hinweg so an der nicht-antwort auf, machte mir damit ein schlechtes gewissen und versaute mir damit dermassen das gute gefuehl, welches ich vorher hatte, dass mir, pms-geplagt, irgendwann der kragen platzte und ich dem tierarzt weitere treffen absagte.
wohl wissend natuerlich, dass das so mit die fieseste retourkutsche war, die ich bringen konnte. schlechtes gewissen zieht auch umgekehrt und passiv-aggressiv kann ich auch. im zweifelsfall sehr gut.
die wirkte auch, der mann rauschte umgehend nach berlin ab und wir grummelten erstmal beide vor uns hin, bis es uebers wochenende dann langsam herunterkochte und wir die sache einigermassen klaeren konnten.
leider ging mir der dr. nicht aus dem kopf, so dass ich ihn, nach ruecksprache, nochmals anschrieb. er hatte nicht uebel genommen und wir verabredeten uns erneut. da der grosse mann immer noch eher skeptisch war (und ist), konnte ich mich vorher nicht so richtig freuen. als der tierarzt dann jedoch am trefftag auf mich zukam, nunja, also da freute ich mich schon. sehr.
das gespraech verlief wieder locker flockig, so mit vereinzelten ganz kleinen voellig zufaelligen beruehrungen, um irgendwelche erzaehlungsteile zu unterstreichen... sonst passierte: nix. bis auf nun doch etwas eindeutigeren subtext und vorsichtiges abklaeren, worauf denn eine eventuelle gemeinsame freizeitgestaltung hinauslaufen koennte. grosses logistisches plus: er und seine frau wohnen nicht permanent zusammen... aber das auch nur am rande. der rest war wieder - flirten. so richtiges oldschool flirten. umeinander herumschleichen. wissen. in die augen schauen. und dieses kribbeln kam. kennen Sie das noch? wie lange ist es bei Ihnen her? dieses kribbeln, das da ist, wenn man weiss, da wird irgendetwas passieren. irgendwann. beide wissen es. aber man zoegert es noch hinaus. weil, dieses erwartungsvolle kribbeln DAVOR ist das allerschoenste ueberhaupt und es ist mit dem ersten kuss bzw. dem naechsten level unweigerlich und fuer immer weg (und wird dafuer ggf. durch andere dinge ersetzt).
ich habe gar keine ahnung, wann dieses kribbeln das letzte mal da war. mit dem grossen mann war es ja nur relativ kurz in den ersten textmessages, weil da ja die gefuehle innerhalb kuerzester zeit eine wahnsinnsfahrt aufnahmen und einen totalen tiefgang erreichten - bei unserer ersten begegnung war eigentlich schon alles geklaert und wir wollten nur noch UNS, da war nichts mehr mit spielen und herumschleichen.
jedenfalls - auch das zweite treffen blieb ohne kuss, dafuer aber blieb dieses kribbeln. keine ahnung, ob wir noch ein weiteres cafe-treffen einlegen werden. oder ich anschubhilfe gebe. ich weiss noch nichtmal, ob dieses abwarten absicht ist, oder ob wir einfach beide voellig aus diesen anbahnungsgeschichten raus sind. ich haette gleichzeitig lust, moeglichst schnell den naechsten gang einzulegen (auf die gefahr hin, damit alles abzuwuergen) als auch, einfach abzuwarten und noch ein wenig zu geniessen.
geklaert haben wir jedenfalls, dass fuer das naechste level (was dann wohl sex involvieren wuerde) nochmal eine anfrage beim grossen mann zu stellen ist. und dass fuer bdsm ein zumindest mal kurzes treffen im vorfeld sinnvoll waere - das ist zwar auf den ersten blick krampfig, aber es entkrampft insgesamt doch sehr, eine reale person vor augen zu haben und nicht irgendeinen mysterioesen mann, von dem man nichts weiter weiss, als dass er lust auf das eheweib hat...
however - der fruehling koennte spannend werden!
gehaben Sie sich wohl derweil...
Mittwoch, 6. November 2019
check it out
es ist so weit, date mit dem muenchner. mal schauen, wie das mit uns mappt, so bdsm-maessig.
ich klingele, er oeffnet die tuer und ich fahre in den obersten stock. die wohnungstuer steht leicht offen, er ist nochmal kurz mit dem hund raus, damit ich in ruhe ankommen kann. ich soll ihm eine message schreiben, wenn ich fertig bin. das (ziemlich pornoes eingerichtete) schlafzimmer ist abgedunkelt, warm in kerzenschein getaucht, das bett dunkelrot bezogen, und auf der extra liege sind einige spielzeuge bereitgelegt. paddle, gerte, zwei leichte rohrstoecke, ein flogger... zumindest mal nichts, was mir irgendwie angst machen wuerde. eine flasche prosecco mit zwei glaesern steht im kuehler bereit. guter mann. ich giesse mir ein glaeschen ein und proste mir selber im spiegel zu.
dann mache ich erstmal eine abstecher unter die dusche, weil ich direkt aus dem buero komme. erfrischt ziehe ich nylons, schuhe und bh an, lege mein ausgeh-halsband um, giesse prosecco in beide glaeser und schreibe die message an den muenchner.
kurz darauf betritt er die wohnung. er begruesst mich mit einer umarmung und einem kuss, und da faellt mir wieder auf, was ich irgendwie verdraengt hatte: wir sind nicht geruchskompatibel. kennen Sie das, wenn der geruch irgendwie nicht passt? also nicht, dass jemand unangenehm riecht oder so, weil er sich nicht gewaschen hat. das ist dann einfach eklig. aber das irritierende gefuehl, wenn der fremde koerpergeruch irgendwie so gar nicht anziehend, bzw total unpassend wirkt. so ist das jetzt. irgendwie macht mir das kuessen dadurch ueberhaupt keinen spass, obwohl er es rein technisch gesehen wirklich drauf hat und ich doch sonst totale knutsch-fetischistin bin.
weiterhin irritierend: sein kleiner hund ist mit im zimmer und guckt zu.
und so soll dann auch der ganze nachmittag sein.
fast alles ist technisch irgendwie super ausgefuehrt. der griff zwischen meine schenkel. der griff in die haare. die fickerei. naja gut, fast alles - hauen kann er nicht so super, aber da bin ich natuerlich auch extremst verwoehnt durch den grossen mann. dann das equipment. er hat zwar alles da, aber alles so in b-qualitaet. er laesst mich z.b. auf die liege legen und fixiert meine fuesse mit fussmanschetten an der spreizstange, die am flaschenzug von der decke haengt. dann fickt er mich. sehr feine idee eigentlich, aber die manschetten sind so hart, dass mir nach kurzer zeit die fussgelenke wehtun, und die liege ist so leicht, dass sie beim voegeln wegrutscht und dadurch auch noch unangenehmer zug an den gelenken dazu kommt. ich kann mich dadurch eh schon kaum konzentrieren, geschweige denn geniessen, da kommt er mit nem magic wand. ausgerechnet diesen in original-qualitaet. auf der hohen stufe. ich kann es nicht leiden, wenn maenner versuchen, mich zum orgasmus zu bringen, weil sie immer nur denken, die anderen kerle haetten sich alle nur nicht genug bemueht. und erst recht kann ich keinen magic direkt auf meinem kitzler leiden. das ist ein absoluter lustkiller fuer mich. ich komme mit dem teil, selbst gefuehrt, wirklich gut, aber ich brauche die niedrige stufe und diese auch indirekt. ich bin kurz davor, wirklich sauer zu werden, da hoert er immerhin auf mit dem scheiss.
das leder des floggers hat keine gebrochenen kanten und fuehlt sich auch nicht so an, dass ich das geniessen koennte, dabei mag ich flogger sonst echt gern. immerhin mit der hand kann er ganz gut hauen. es ist insgesamt einfach alles ... irgendwie so halb gut. also nicht so, dass man abbrechen wuerde. aber schon so, das ich mir denke, ok, jetzt koennte er aber auch mal langsam zum schluss kommen.
achso, irgend ein gefaelle stellt sich selbstredend auch nicht ein. das hatte ich ja vermutet und das waere auch nicht schlimm, wenn dafuer der rest gut waere. zwischendurch fuelle ich immer mal meinen prosecco auf, in der hoffnung, vielleicht angeeiert in gnaedigere stimmung zu kommen. aber. nunja. klappt nicht.
irgendwann sind wir fertig und liegen noch ein wenig auf dem bett, kuscheln, quatschen. und ich merke wieder, dass ich diesen mann eigentlich wirklich gern mag. er ist charmant, schlau, eloquent, wirklich interessiert und ich hoere ihm gern zu.
aber eine sexfortsetzung wird es wohl trotzdem nicht geben ...
Donnerstag, 10. Oktober 2019
[konservensex] boobs
zum letzten mal als ledige frau, bin ich mit H. verabredet. eigentlich bin ich extrem unterkuesst und unterkuschelt, da zuhause gerade stressbedingte unterkuehltheit herrscht. zudem war es am abend zuvor zum ersten mal so, dass ich es nicht geniessen konnte, verhauen zu werden. der grosse mann und ich wollten unsere neue whip ausprobieren. und statt dass sich die naehe herstellte, die die verhauerei zwischen uns immer hervorbringt, tat es einfach nur weh und ich fuehlte mich noch unzulaenglicher als sonst. wir sind irgendwie gerade beide in unseren eigenen selbstzweifeln gefangen und finden nur schwer zueinander. in mir irrt ein eingesperrtes, hungriges tier hin und her und findet keine ruhe. also wahrscheinlich normalzustand kurz vor einer hochzeit.
eigentlich braeuchte ich eine schulter zum anlehnen, eine baerige umarmung, und kuesse, die mich alle zweifel vergessen lassen. stattdessen ist mit H. ja eher immer hardcoreficken in latex angesagt. aber egal. verabredet ist verabredet, und ich weiss ja, dass es letztendlich immer geil wird, und dass es die perfekte ablenkung von negativen gedanken ist.
"vielleicht boobs?", hatte H. vorher angefragt und auf meinen latexbody mit den dicken silikontitten zum einlegen angespielt. und da ich das ding ewig nicht an hatte, sagte ich natuerlich zu. was ich, nach der obligatorischen rasier-dusch-reinigungs-frisier-schmink-orgie zur vorbereitung, schon beim anziehen bereue: in den body zu schluepfen ist sehr hakelig, sportlich, anstrengend und sieht aeusserst entwuerdigend aus ("gut so!!!", wuerde H. dazu sagen).
als ich aber endlich drin bin und die amtlichen 2kg silikonmöpse in den brusttaschen verstaut habe, weiss ich wieder, warum ich das teil doch liebe: ich fuehle mich schlagartig sexy, die selbstzweifel sind weg. der ausladende oberbau kaschiert den bauch, und der druck der falschen titten auf meine eigenen ist ein angenehm anregender massageeffekt. beim amschliessenden anziehen stelle ich fest: mein vorrat an nylons ist aufgebraucht. ich habe nur noch normale strapsstruempfe. mist. "meine nylons sind alle. gehen auch nuttenstruempfe?", texte ich H. an. "nuttenstruempfe sind ok.", textet er zurueck und "heute mal wieder office. hatten wir lange nicht".
das ist insofern sehr praktisch, dass es direkt vor dem office parkplaetze gibt und ich nicht ewig suchen und dann mit latexkoefferchen im schlepptau durch die gegend laufen muss. ausserdem haengen am office ja auch sehr viele geile erinnerungen. ich lege mein ausgehhalsband an und bin eigentlich startklar, als ich den schluessel im schloss hoere. der grosse mann kommt nach hause. es ist immer noch ein bisschen ein seltsames gefuehl, auf ein sexdate zu gehen, mit gutheissen und "viel spass"-wuenschen meines mannes. ein noch viel seltsameres gefuehl ist es, jetzt hier mit den megamoepsen vor ihm zu stehen. die laesst er aber voellig unkommentiert. er wuenscht mir viel spass, gibt mir ein kuesschen und meint nur: "ein wunder, dass die jacke noch zu geht!". tja, ein hoch auf stretchmaterialien und die tatsache, dass die frau, die mir diese jacke vererbt hat, eine sehr grosse oberweite hat ^^
kurz habe ich bedenken, in diesem aufzug durch unseren spiessigen block zum auto zu laufen, mache mir dann aber wieder klar: es ist berlin, hier achtet keiner auf den anderen. es wuerde wahrscheinlich niemandem auffallen. und letztendlich laufe ich auch sowieso niemandem ueber den weg. im auto massieren die latextitten weiter meine brueste, und ich muss grinsen, wenn ich an mir herabschaue. klasse airbags.... ^^
ein griff zwischen meine schenkel bestaetigt mir, wonach es sich anfuehlt: nass. einfach so, aus vorfreude. es ist erstaunlich, wie viel geilheit einfach so im kopf entsteht.
ich parke vor dem office ein, schnappe mir das fickzubehoerkoefferchen und muss nichtmal klingeln, da H. schon in der tuer steht und mich reinlaesst. ich stoeckele an ihm vorbei und lege die jacke ab, waehrend er die officetuer abschliesst und sich, die haende in die hueften gestuetzt, abwartend hinstellt. ich drehe mich breit laechelnd zu ihm um, und er grinst zurueck: "ja. die sind schon... atomic :) "
im nu knie ich vor ihm, oeffne guertel und hose und schnappe mir seinen schwanz fuer den obligatorischen begruessungsblowjob. ich lasse mir zeit, fange weich und langsam an, streichle ihn mit der zunge, lasse ihn nur mit der eichel in meinen mund gleiten und sauge sanft an seinen frisch rasierten eiern, waehrend meine hand ganz zart seinen schwanz streichelt... bis er meinen kopf packt und mir seinen schwanz bis anschlag in den mund schiebt. und festhaelt. bis ich keine luft mehr bekomme. so geht das ein paar mal und ich schaukele mich dabei immer mehr hoch. was auf gegenseitigkeit beruht, wenn ich H. so hoere.
schliesslich fickt er mich schnell, hart und erbarmungslos tief in den mund. dann packt er mich, sagt "komm hoch..." und dreht mich um. ich buecke mich gegen das sofa. er schiebt mir den rock hoch, ich schiebe den steg des bodys zur seite und mit einer geschmeidigen bewegung ist sein schwanz tief in meiner muschi. wohliges stoehnen ist von uns beiden zu hoeren und er haelt erstmal ganz still, wir geniessen das gefuehl - das ist immer ein sehr geiler moment.
dann fickt er mich. genauso langsam und genuesslich, wie ich ihn anfangs geblasen habe. mal ganz rief zustossend, mich mit den haenden auf meinen hueften an sich ziehend. mal spielerisch, nur leicht eintauchend, was den muskelring massiert und mich schier wahnsinnig macht vor geilheit. es fuehlt sich an, als wuerde der focus auf die welt zusammenschnurren auf diese zwei verbundenen koerperteile, ich geniesse einfach nur dieses herrliche gefuehl... bis mich schritte im hausflur darauf aufmerksam machen, dass vielleicht die geraeuschkulisse ein wenig herunterzufahren sinnvoll waere.
"zieh den rock aus", sagt H, als er sich aus mir zurueckzieht und erstmal zum fenster geht, die gardinen schliessen. es ist doch noch ziemlich viel los draussen. "bier?", frage ich und oeffne ihm eins, als er bejaht. "komm zum sofa", sagt er und setzt sich. ich knie mich vor ihn, er zieht mich zu sich, legt meine haende seitlich auf die latexmoepse und seinen schwanz dazwischen fuer einen tittenfick. was fuer ein geiler anblick...
dann laesst er mich noch ein wenig seinen schwanz blasen. "haende auf den ruecken", sagt er und drueckt mir seinen schwanz bis anschlag in die kehle, sich an den geraeuschen erfreuend. ich winde mich und kaempfe gegen den wuergereflex. H.s schwanz ist supergeil geformt zum ficken, aber verdammt schwierig zu deepthroaten. er haelt fest und sagt betont beilaeufig "du ziehst jetzt latexstruempfe und schuhe an. dann kommst du wieder her." dann laesst er los und ich hole tief luft, grinse ihn an und gehe zu meinem koefferchen, struempfe, strapse und high heels herausholen.
H. kommt und stellt sich neben mich, und als ich mich buecke, um die struempfe anzuziehen, schiebt er mir seinen schwanz in den mund: "soll ja nicht zu einfach sein!". einfach ist es in der tat nicht, gebueckt mit schwanz im mund latexstruempfe und strapse anzuziehen. aber irgendwann bekomme ich es hingefuddelt. "nimm die schuhe und komm mit", gebietet H. weiter. "welche?", frage ich und zeige die auswahl. H. waehlt selbstverstaendlich die hoechsten plateauheels, wonach er mich aufs sofa bugsiert, wo ich mich hinsetze und mir, waehrend er weiter meinen mund fickt, die schuhe versuche anzuziehen. es sind diese kleinen, fiesen aufgaben...
als ich fertig bin, greift er mir ohne viel federlesens ins haar und zerrt mich gebueckt hinter sich her ins nebenzimmer. rrrrr. damit bekommt man mich ja immer. er bugsiert mich zum tisch (der im laufe der jahre schon echt viel office-sex gesehen und erlitten hat und auch so aussieht...) und platziert mich ruecklings liegend so darauf, dass mein hintern mit der tischkante abschliesst. dann hebt er meine beine und fickt mich. "streck die beine!", sagt er. ich bemuehe mich, jetzt nicht ganz so erfolgreich, weil ich das geile gefuehl geniessen will und beine strecken ist so anstrengend. bin halt unsportlich. "beine strecken!!", ermahnt H., und ich murre, weil ich jetzt schon weiss, was das morgen wieder fuer einen muskelkater gibt - aber ich tue mein bestes.
so voegeln wir eine weile vor uns hin, H. fickt abwechselnd meine moese und meinen hintern und deepthroatet zwischendurch, am anderen ende des tisches, meinen mund, denn der tisch hat nicht nur die perfekte hoehe zum ficken, sondern ist auch genau so lang, dass ich meinen kopf nach hinten ueber die tischkante strecken kann (ich glaube manchmal, dieses moebelstueck wurde exakt nach diesen gesichtspunkten angeschafft - das kann kein zufall sein). ich muss nicht nachdenken, nichts tun, ich bin einfach nur ein latexiertes nutzobjekt mit mega-boobs und ich liebe es.
irgendwann zieht er mich in eine sitzende position und fickt mich dabei weiter. wahrscheinlich will er einfach die boobs spueren. da ich aber eh gerade ein ziemliches naehe-defizit habe, nehme ich die einladung einfach mal an, schmiege mein gesicht an seine brust und kuschel mich an ihn. ein bisschen koerperkontakt dann und wann kann ja auch einfach nicht schaden. als nebeneffekt ist der eindringwinkel so nochmal perfekter und es kommen diverse neue feuchtigkeitsflecken auf dem parkett unter dem tisch hinzu...
nachdem er nochmal meinen mund gefickt hat und mich gerade tief anal nimmt, und weil gerade alles so geil ist, werde ich uebermuetig, streichle die latex-boobs und frage H., ob er eigentlich gleich in mein gesicht oder auf die moepse spritzen wird. gleichzeitig spanne ich die beckenbodenmuskulatur an und komme ihm ein wenig mehr in den bewegungen entgegen. der effekt laesst nicht lang auf sich warten ... er packt meine hueften fester, ich spuere, wie sein schwanz nochmal dieses kleine quentchen groesser wird und mit ein paar tiefen, harten stoessen kommt H. lautstark. ich rutsche schmunzelnd vom tisch um seinen schwanz sauber zu lecken, waehrend er sich schwer atmend (wir sind ja alle keine 20 mehr...) am tisch festhaelt. "orrrh, das war so jetzt nicht geplant...", meint er. "ich weiss", entgegne ich, "aber es war geil!!"
nachdem ich mich umstaendlich aus dem latexzeug gepellt habe, trinken wir das obligatorische bierchen auf den ledersofas im office. "tja, was wuenscht man da eigentlich, fuer so ne hochzeit?", fragt H.
"ach, wuensch mir einfach, dass sich alle leute benehmen...", entgegne ich. "na gut", sagt er, "und dann bin ich ja schonmal gespannt, wie du dich als verheiratete frau fickst!"
unnoetig zu sagen, dass es mal wieder funktioniert hat - alle negativen gedanken und selbstzweifel sind wie ... weggefickt ^^




